<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem</id>
		<title>Gustav Meyrink – der Herr des Golem - Versionsgeschichte</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.hermannritter.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;action=history"/>
		<updated>2026-05-09T16:00:02Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in hermannritter.de</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.30.0</generator>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=6777&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 16. Januar 2024 um 11:38 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=6777&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2024-01-16T11:38:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 16. Januar 2024, 11:38 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l31&quot; &gt;Zeile 31:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 31:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die erste Prägung war das in Prag existierende Spannungsfeld zwischen Judentum, Tschechentum (Panslawismus) und Deutschtum (Österreich-Ungarn, und damit auch Deutschland). Alle drei Faktoren hatten einen starken Einfluss auf die Mitglieder der Prager Kreise, und alle drei Einflüsse konnten nur in Prag gleich wirken, machten diese Stadt so zu einem einmaligen Zentrum dreier Kulturen. Besonders beeindruckend ist der Einfluss der jüdischen Kultur auf das Prag dieser Zeit: &amp;quot;The position of the Jews inside the cultured German stratum of Prague was strange enough in itself; but the concentration of Jews among the exponents of German culture was from any point of view striking.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tramer, zitiert nach Brod, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die erste Prägung war das in Prag existierende Spannungsfeld zwischen Judentum, Tschechentum (Panslawismus) und Deutschtum (Österreich-Ungarn, und damit auch Deutschland). Alle drei Faktoren hatten einen starken Einfluss auf die Mitglieder der Prager Kreise, und alle drei Einflüsse konnten nur in Prag gleich wirken, machten diese Stadt so zu einem einmaligen Zentrum dreier Kulturen. Besonders beeindruckend ist der Einfluss der jüdischen Kultur auf das Prag dieser Zeit: &amp;quot;The position of the Jews inside the cultured German stratum of Prague was strange enough in itself; but the concentration of Jews among the exponents of German culture was from any point of view striking.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tramer, zitiert nach Brod, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die zweite Prägung ist das gleichzeitige Auftreten von so vielen Literaten von Weltrang in einem engen zeitlichen und räumlichen Abstand. Die &amp;quot;Prager deutsche Literatur&amp;quot; ist in ihrer Konzentration nur verständlich, wenn man sich Prag wirklich als &amp;quot;literarische Insel&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;So Wagenbach, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; denkt – Prag zog die Literaten an, das Umfeld formte sie. &amp;quot;Das Phänomen der »Prager deutschen Literatur« oder besser gesagt der »Prager deutschsprachigen Literatur« fesselt die Aufmerksamkeit der Literaturforscher und der Leseröffentlichkeit bereits eine Reihe von Jahrzehnten. Diese Literatur repräsentiert nämlich den allerwichtigsten Komplex von Werken der Literatur, der je außerhalb der Grenzen des geschlossenen deutschen Sprachgebietes entstanden ist.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Rybar, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die zweite Prägung ist das gleichzeitige Auftreten von so vielen Literaten von Weltrang in einem engen zeitlichen und räumlichen Abstand. Die &amp;quot;Prager deutsche Literatur&amp;quot; ist in ihrer Konzentration nur verständlich, wenn man sich Prag wirklich als &amp;quot;literarische Insel&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;So Wagenbach, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; denkt – Prag zog die Literaten an, das Umfeld formte sie. &amp;quot;Das Phänomen der »Prager deutschen Literatur« oder besser gesagt der »Prager deutschsprachigen Literatur« fesselt die Aufmerksamkeit der Literaturforscher und der Leseröffentlichkeit bereits eine Reihe von Jahrzehnten. Diese Literatur repräsentiert nämlich den allerwichtigsten Komplex von Werken der Literatur, der je außerhalb der Grenzen des geschlossenen deutschen Sprachgebietes entstanden ist.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Rybar, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die dritte Prägung ist der Einfluss der alten Kaiserstadt Prag selbst: &amp;quot;(...) der Aspekt Prags in der deutschsprachigen Literatur ist ausgesprochen phantasmagorisch; die Stadt ist eine Brutstätte nicht greifbarer Geheimnisse und bedrückender Mysterien, ein Vampir, der die deutsche Seele mit gorgonischem Grauen lockt wie einst Karthago die römischen Söldner; ... ein kompliziertes Gefühl, das die deutsche Terminologie Haßliebe nennt und das ein typisch erotisches Erlebnis ist: Prag selbst ist ein mit Haß geliebtes weibliches Wesen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;&lt;/del&gt;Pavel Eisner nach Rybar, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagenbach spricht von der &amp;quot;Prager Treibhausluft&amp;quot;, in der &amp;quot;Arbeiten von monströser Erotik und schwüler Sexualität&amp;quot; entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wagenbach, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die dritte Prägung ist der Einfluss der alten Kaiserstadt Prag selbst: &amp;quot;(...) der Aspekt Prags in der deutschsprachigen Literatur ist ausgesprochen phantasmagorisch; die Stadt ist eine Brutstätte nicht greifbarer Geheimnisse und bedrückender Mysterien, ein Vampir, der die deutsche Seele mit gorgonischem Grauen lockt wie einst Karthago die römischen Söldner; ... ein kompliziertes Gefühl, das die deutsche Terminologie Haßliebe nennt und das ein typisch erotisches Erlebnis ist: Prag selbst ist ein mit Haß geliebtes weibliches Wesen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pavel Eisner nach Rybar, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagenbach spricht von der &amp;quot;Prager Treibhausluft&amp;quot;, in der &amp;quot;Arbeiten von monströser Erotik und schwüler Sexualität&amp;quot; entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wagenbach, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''a.) &amp;quot;Concordia&amp;quot; und &amp;quot;Jung Prag&amp;quot;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''a.) &amp;quot;Concordia&amp;quot; und &amp;quot;Jung Prag&amp;quot;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=6045&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 6. Januar 2024 um 09:51 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=6045&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2024-01-06T09:51:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;amp;diff=6045&amp;amp;oldid=3851&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3851&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 13:24 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3851&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T13:24:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 13:24 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l82&quot; &gt;Zeile 82:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 82:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was ist mit dem Mystiker Meyrink, über den Wünsch schreibt: „Meyrink ist der vielleicht bedeutendste Mythenschöpfer dieser Zeit“?&amp;lt;ref&amp;gt;Wünsch, S. 563&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was ist mit dem Mystiker Meyrink, über den Wünsch schreibt: „Meyrink ist der vielleicht bedeutendste Mythenschöpfer dieser Zeit“?&amp;lt;ref&amp;gt;Wünsch, S. 563&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Leider kann auch ich keine verbindlichen Lösungen anbieten. Natürlich sind Teile von Meyrinks Werk von der Zeit überholt worden. Heute liest sich seine Kritik am Offizierskorps nicht mehr treffend, viele seiner Artikel über okkultistische/okkulte Phänomene sind von der Berichterstattung „seriöser“ Magazine über übersinnliche Phänomene überrollt worden, diesen Artikeln fehlt heute der „Biss“.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Leider kann auch ich keine verbindlichen Lösungen anbieten. Natürlich sind Teile von Meyrinks Werk von der Zeit überholt worden. Heute liest sich seine Kritik am Offizierskorps nicht mehr treffend, viele seiner Artikel über okkultistische/okkulte Phänomene sind von der Berichterstattung „seriöser“ Magazine über übersinnliche Phänomene überrollt worden, diesen Artikeln fehlt heute der „Biss“.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch seine Romane sind immer noch gut zu lesen. „Der Golem“ ist ein herausragender Roman der Phantastik, und auch sein weiteres Werk wird deutlich unterschätzt (besonders die „Goldmachergeschichten“ hätten es verdient, positiver aufgenommen zu werden). Noch immer mangelt es an vernünftigen Ausgaben von Meyrinks Geschichten. Die letzte „Bereicherung“ – „Der Mönch Laskaris“ – enthält kein Vorwort, keine Informationen über die Herkunft der Geschichten und knapp 40 Seiten Information auf dem Backcover.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch seine Romane sind immer noch gut zu lesen. „Der Golem“ ist ein herausragender Roman der Phantastik, und auch sein weiteres Werk wird deutlich unterschätzt (besonders die „Goldmachergeschichten“ hätten es verdient, positiver aufgenommen zu werden). Noch immer mangelt es an vernünftigen Ausgaben von Meyrinks Geschichten. Die letzte „Bereicherung“ – „Der Mönch Laskaris“ – enthält kein Vorwort, keine Informationen über die Herkunft der Geschichten und knapp 40 Seiten Information auf dem Backcover.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotzdem kommt es in letzter Zeit zu einer – begrenzten – Wiederbelebung von Meyrink. Nach der verstärkten literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Meyrink hat sich auch die Esoterik an einen ihrer Klassiker erinnert. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotzdem kommt es in letzter Zeit zu einer – begrenzten – Wiederbelebung von Meyrink. Nach der verstärkten literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Meyrink hat sich auch die Esoterik an einen ihrer Klassiker erinnert.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Leser der Phantastik für die Zeit vor dem 2. Weltkrieg genauso wie die Freunde der Mystik wieder einen der Klassiker wiederentdecken – Gustav Meyrink. VIVO!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Leser der Phantastik für die Zeit vor dem 2. Weltkrieg genauso wie die Freunde der Mystik wieder einen der Klassiker wiederentdecken – Gustav Meyrink. VIVO!&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;6.) Literaturliste&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;6.) Literaturliste&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aster, Evelin: „Personalbibliographie von Gustav Meyrink“, Bern Frankfurt am Main Las Vegas, 1980&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aster, Evelin: „Personalbibliographie von Gustav Meyrink“, Bern Frankfurt am Main Las Vegas, 1980&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Brod, Max: „Der Prager Kreis“, Stuttgart Berlin Köln Mainz, 1966&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Brod, Max: „Der Prager Kreis“, Stuttgart Berlin Köln Mainz, 1966&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Cebulla, Frank „Schöpfung aus dem Lehm“ in „Der Golem 1“ und „Der Golem 2“, Jena, 2000&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Cebulla, Frank „Schöpfung aus dem Lehm“ in „Der Golem 1“ und „Der Golem 2“, Jena, 2000&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Frank, Dr. Eduard: „Einleitung“ in: Meyrink, Gustav „Das Haus zur letzten Latern“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Frank, Dr. Eduard: „Einleitung“ in: Meyrink, Gustav „Das Haus zur letzten Latern“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Gustav Meyrink“, Büdingen-Gettenbach, 1957&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Gustav Meyrink“, Büdingen-Gettenbach, 1957&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Nachwort“ in: Meyrink, Gustav „Der Golem“, Zürich, 1960&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Nachwort“ in: Meyrink, Gustav „Der Golem“, Zürich, 1960&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Nachwort“ in Meyrink, Gustav „Der weiße Dominikaner“, München, 1981&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Nachwort“ in Meyrink, Gustav „Der weiße Dominikaner“, München, 1981&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritsche, Herbert „Der große Holunderbaum“, Göttingen, 1982&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritsche, Herbert „Der große Holunderbaum“, Göttingen, 1982&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hofmann, Fritz: „Nachwort“ in: Kisch, Egon Erwin „Marktplatz der Sensationen“, Berlin Weimar, 1990²&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hofmann, Fritz: „Nachwort“ in: Kisch, Egon Erwin „Marktplatz der Sensationen“, Berlin Weimar, 1990²&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch, Egon Erwin: „Aus Prager Gassen und Nächten“, Berlin, 1991&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch, Egon Erwin: „Aus Prager Gassen und Nächten“, Berlin, 1991&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Marktplatz der Sensationen“, Berlin und Weimar, 1990²&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Marktplatz der Sensationen“, Berlin und Weimar, 1990²&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny, Evelyn „Figuren und Funktionen des Bösen im Werk von Gustav Meyrink“, Wetzlar, 1996&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny, Evelyn „Figuren und Funktionen des Bösen im Werk von Gustav Meyrink“, Wetzlar, 1996&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Marzin, Florian F. „Okkultismus und Phantastik in den Romanen Gustav Meyrinks“, Essen, 1986&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Marzin, Florian F. „Okkultismus und Phantastik in den Romanen Gustav Meyrinks“, Essen, 1986&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meister, Jan Christoph „Hypostasierung – Die Logik mythischen Denkens im Werk Gustav Meyrinks nach 1907“, Frankfurt am Main Bern New York, 1987&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meister, Jan Christoph „Hypostasierung – Die Logik mythischen Denkens im Werk Gustav Meyrinks nach 1907“, Frankfurt am Main Bern New York, 1987&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink, Gustav: „An der Grenze des Jenseits“, Leipzig, 1923&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink, Gustav: „An der Grenze des Jenseits“, Leipzig, 1923&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern 1 - Die Frau ohne Mund“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern 1 - Die Frau ohne Mund“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern 2 - Das Zauberdiagramm“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern 2 - Das Zauberdiagramm“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Das Haus zur letzten Latern“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Engel vom westlichen Fenster“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Engel vom westlichen Fenster“, Frankfurt/Main Berlin, 1993&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Golem“, Leipzig, 1915&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Golem“, Leipzig, 1915&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Golem“, Zürich, 1960&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der Golem“, Zürich, 1960&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders. „Der Mönch Laskaris“, Leipzig, 2004&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders. „Der Mönch Laskaris“, Leipzig, 2004&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der weiße Dominikaner“, München Wien, 1981&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Der weiße Dominikaner“, München Wien, 1981&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Des deutschen Spießers Wunderhorn 1 - Das Wachsfigurenkabinett“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Des deutschen Spießers Wunderhorn 1 - Das Wachsfigurenkabinett“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Des deutschen Spießers Wunderhorn 2 - Der violette Tod“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Des deutschen Spießers Wunderhorn 2 - Der violette Tod“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Fledermäuse 1 - Die vier Mondbrüder“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Fledermäuse 1 - Die vier Mondbrüder“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Fledermäuse 2 - Der schwarze Habicht“, Rastatt, 1984&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Fledermäuse 2 - Der schwarze Habicht“, Rastatt, 1984&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Goldmachergeschichten“, Darmstadt, 1989 (Nachdruck der Original-Ausgabe (Berlin, 1925). Alle bibliographischen Angaben fehlen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Goldmachergeschichten“, Darmstadt, 1989 (Nachdruck der Original-Ausgabe (Berlin, 1925). Alle bibliographischen Angaben fehlen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Tiergeschichten“, München Wien, 1975&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Tiergeschichten“, München Wien, 1975&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Wachsfigurenkabinett“, München Wien, 1985&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;ders.: „Wachsfigurenkabinett“, München Wien, 1985&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;N.N.: „Franz Kafka aus Prager Sicht 1963“, Prag, 1965&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;N.N.: „Franz Kafka aus Prager Sicht 1963“, Prag, 1965&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;N.N.: „Simplicissimus - Eine satirische Zeitschrift“ Ausstellungskatalog der Ausstellung auf der Mathildenhöhe in Darmstadt vom 24. Juni bis 13. August 1978. München, o.J.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;N.N.: „Simplicissimus - Eine satirische Zeitschrift“ Ausstellungskatalog der Ausstellung auf der Mathildenhöhe in Darmstadt vom 24. Juni bis 13. August 1978. München, o.J.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Prokosch, Erdmute: „Egon Erwin Kisch. Reporter einer rasenden Zeit“, Bonn, 1985&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Prokosch, Erdmute: „Egon Erwin Kisch. Reporter einer rasenden Zeit“, Bonn, 1985&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Reimann, Peter: „Über den fragmentarischen Charakter von Kafkas Werk“ in: „Franz Kafka aus Prager Sicht 1963“, Prag, 1965&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Reimann, Peter: „Über den fragmentarischen Charakter von Kafkas Werk“ in: „Franz Kafka aus Prager Sicht 1963“, Prag, 1965&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Reiter, Ralf „Das dämonische Diesseits“, Wetzlar, 1997&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Reiter, Ralf „Das dämonische Diesseits“, Wetzlar, 1997&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Rybar, Ctibor: „Das jüdische Prag“, CSSR, 1991&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Rybar, Ctibor: „Das jüdische Prag“, CSSR, 1991&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schmied, Herbert: Exponateliste zu der Ausstellung „Gustav Meyrink, ein Schriftsteller in Starnberg. 1911-1932“ im Heimatmuseum Stadt Starnberg, 28.19.1992 - 31.01.1993, Starnberg, 1993&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schmied, Herbert: Exponateliste zu der Ausstellung „Gustav Meyrink, ein Schriftsteller in Starnberg. 1911-1932“ im Heimatmuseum Stadt Starnberg, 28.19.1992 - 31.01.1993, Starnberg, 1993&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schödel, Siegfried: „Studien zu den phantastischen Erzählungen Gustav Meyrinks“, o.O. [Nürnberg], o.J. [1965]&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schödel, Siegfried: „Studien zu den phantastischen Erzählungen Gustav Meyrinks“, o.O. [Nürnberg], o.J. [1965]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schütz, Christian (Hrsg.): „Facsimile Querschnitt durch den Simplicissimus“, Bern Stuttgart Wien, 1963&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Schütz, Christian (Hrsg.): „Facsimile Querschnitt durch den Simplicissimus“, Bern Stuttgart Wien, 1963&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Smit, Frans: „Gustav Meyrink. Auf der Suche nach dem Übersinnlichen“, München, 1990&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Smit, Frans: „Gustav Meyrink. Auf der Suche nach dem Übersinnlichen“, München, 1990&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Steiner-Prag, Hugo: „Vorwort“ in: Meyrink, Gustav „Der Golem“, Leipzig, 1915&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Steiner-Prag, Hugo: „Vorwort“ in: Meyrink, Gustav „Der Golem“, Leipzig, 1915&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Unseld, Joachim: „Franz Kafka. Ein Schriftstellerleben“, München Wien, 1982&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Unseld, Joachim: „Franz Kafka. Ein Schriftstellerleben“, München Wien, 1982&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wagenbach, Klaus: „Kafka“, Reinbek bei Hamburg, 1964&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wagenbach, Klaus: „Kafka“, Reinbek bei Hamburg, 1964&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wünsch, Marianne „Auf der Suche nach der verlorenen Wirklichkeit“ in Meyrink, Gustav „Der Engel vom westlichen Fenster“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wünsch, Marianne „Auf der Suche nach der verlorenen Wirklichkeit“ in Meyrink, Gustav „Der Engel vom westlichen Fenster“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zondergeld, Rein A.: „Lexikon der phantastischen Literatur“, Frankfurt/Main, 1983&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zondergeld, Rein A.: „Lexikon der phantastischen Literatur“, Frankfurt/Main, 1983&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3850&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 13:22 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3850&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T13:22:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 13:22 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l73&quot; &gt;Zeile 73:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 73:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny fasst dies folgendermaßen zusammen: „Der Schriftsteller versucht, die Welt wieder zu ''verzaubern'', und sei es mit dem Bösen, Bizarren, Okkulten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 77 (Hervorhebung im Original)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Literaturverständnis hat Meyrink immer wieder Kritik eingebracht. Jüngst ist diese Kritik von Reiter zusammengefasst worden: „Die bereits bei oberflächliche Lektüre offenkundigen Probleme seines Oeuvres liegt darin, daß in die Texte okkultistische Glaubensmodelle derart stark einfließen, daß ihr Status als ästhetische Literatur und als fiktionale Werke durch didaktische Züge gefährdet wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter, S. 7. Der ansonsten sehr gute Text von Reiter krankt an einer sich durch die Fußnoten ziehenden Auseinandersetzung mit Marzin, die dem Werk schadet, nicht nützt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte betont werden, dass ich diese Ansicht nicht teile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny fasst dies folgendermaßen zusammen: „Der Schriftsteller versucht, die Welt wieder zu ''verzaubern'', und sei es mit dem Bösen, Bizarren, Okkulten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 77 (Hervorhebung im Original)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Literaturverständnis hat Meyrink immer wieder Kritik eingebracht. Jüngst ist diese Kritik von Reiter zusammengefasst worden: „Die bereits bei oberflächliche Lektüre offenkundigen Probleme seines Oeuvres liegt darin, daß in die Texte okkultistische Glaubensmodelle derart stark einfließen, daß ihr Status als ästhetische Literatur und als fiktionale Werke durch didaktische Züge gefährdet wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter, S. 7. Der ansonsten sehr gute Text von Reiter krankt an einer sich durch die Fußnoten ziehenden Auseinandersetzung mit Marzin, die dem Werk schadet, nicht nützt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte betont werden, dass ich diese Ansicht nicht teile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Beim zweiten Punkt geht es um das Verhaftetsein in der Geschichte. Meyrinks Figuren handeln nicht selber, sondern sie sind Ausführende einer Handlung, die sozusagen an ihnen vorbeiläuft, die sie nur noch ausführen können, ohne wirklich auf sie einwirken zu können. Besonders im „Golem“ wird deutlich, dass die Protagonisten nur Spielbälle des Schicksals sind, welches sie selber nicht beeinflussen oder verändern können. Meyrink geht sogar so weit, dass er hinter Kriegen handelnde Mächte sieht, die jenseits unserer menschlichen Ebene liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlicher Meister, S. 179 ff. und Reiter, S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Beim zweiten Punkt geht es um das Verhaftetsein in der Geschichte. Meyrinks Figuren handeln nicht selber, sondern sie sind Ausführende einer Handlung, die sozusagen an ihnen vorbeiläuft, die sie nur noch ausführen können, ohne wirklich auf sie einwirken zu können. Besonders im „Golem“ wird deutlich, dass die Protagonisten nur Spielbälle des Schicksals sind, welches sie selber nicht beeinflussen oder verändern können. Meyrink geht sogar so weit, dass er hinter Kriegen handelnde Mächte sieht, die jenseits unserer menschlichen Ebene liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlicher Meister, S. 179 ff. und Reiter, S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der dritte Punkt ist das individuelle Schicksal als zentrales Thema. Dies scheint auf den ersten Blick im Widerspruch zum zweiten Punkt zu stehen. Doch während für Meyrink die Geschichte etwas kosmologisches ist (in ihr scheinen überirdische Kräfte zu wirken), ist das individuelle Schicksal rein irdisch.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der dritte Punkt ist das individuelle Schicksal als zentrales Thema. Dies scheint auf den ersten Blick im Widerspruch zum zweiten Punkt zu stehen. Doch während für Meyrink die Geschichte etwas kosmologisches ist (in ihr scheinen überirdische Kräfte zu wirken), ist das individuelle Schicksal rein irdisch.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Meyrinksche Mensch ist in seinem Schicksal doppelt determiniert – auf der einen Seite durch seinen Stammbaum, durch den „die Freiheit des menschlichen Willens auf die durch die Ahnen gesetzten Grenzen reduziert wird.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Auf der anderen Seite durch die unverständlichen, nur am Rande erfassbaren kosmischen Geschehnisse (wie die „kosmische Walpurgisnacht“), die sein Schicksal bestimmen. Immer sind es (wie bei den „Goldmachergeschichten“) geheime Regeln und Beziehungen, die ihre Entsprechung im Leben der Menschen finden. Verschiedene Handlungen verbinden sich (obwohl vorher durch Zeit und/oder Raum getrennt), um am Ende parallel zu laufen, bevor sie einem gemeinsamen Höhepunkt zustreben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Meyrinksche Mensch ist in seinem Schicksal doppelt determiniert – auf der einen Seite durch seinen Stammbaum, durch den „die Freiheit des menschlichen Willens auf die durch die Ahnen gesetzten Grenzen reduziert wird.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Auf der anderen Seite durch die unverständlichen, nur am Rande erfassbaren kosmischen Geschehnisse (wie die „kosmische Walpurgisnacht“), die sein Schicksal bestimmen. Immer sind es (wie bei den „Goldmachergeschichten“) geheime Regeln und Beziehungen, die ihre Entsprechung im Leben der Menschen finden. Verschiedene Handlungen verbinden sich (obwohl vorher durch Zeit und/oder Raum getrennt), um am Ende parallel zu laufen, bevor sie einem gemeinsamen Höhepunkt zustreben.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink spürte die Entfremdung des Menschen von der Welt voraus. Für ihn gab es das „hüben“ der irdischen Welt und das „drüben“ der mystischen Welt (oder, um in Meyrinks Begrifflichkeiten zu bleiben, der jenseitigen Welt ). Doch das höchste Ziel des Menschen ist nicht die Machtentfaltung im „hüben“ oder die esoterische Perfektionierung im „drüben“, sondern die Synthese beider Welten, der Verbund beider Hälften der Welt. Das Ziel definiert Meyrink am Ende von „Das grüne Gesicht“ eindeutig: „er war hüben und drüben ein lebendiger Mensch.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink spürte die Entfremdung des Menschen von der Welt voraus. Für ihn gab es das „hüben“ der irdischen Welt und das „drüben“ der mystischen Welt (oder, um in Meyrinks Begrifflichkeiten zu bleiben, der jenseitigen Welt&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. „Das grüne Gesicht“, S. 388&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;). Doch das höchste Ziel des Menschen ist nicht die Machtentfaltung im „hüben“ oder die esoterische Perfektionierung im „drüben“, sondern die Synthese beider Welten, der Verbund beider Hälften der Welt. Das Ziel definiert Meyrink am Ende von „Das grüne Gesicht“ eindeutig: „er war hüben und drüben ein lebendiger Mensch.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ebenda&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny äußert dazu: „Die Gesamtheit des irdischen Seins ist eine unabänderliche Kette von Ursache und Wirkung, von schicksalshafter Verstrickung. Was geschieht, geschieht aus einer existentiellen Notwendigkeit heraus, die der einzelne quasi als Fatum, als Schicksal, hinnehmen muß, weil er sie nicht durchschaut (...).“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny äußert dazu: „Die Gesamtheit des irdischen Seins ist eine unabänderliche Kette von Ursache und Wirkung, von schicksalshafter Verstrickung. Was geschieht, geschieht aus einer existentiellen Notwendigkeit heraus, die der einzelne quasi als Fatum, als Schicksal, hinnehmen muß, weil er sie nicht durchschaut (...).“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;5.) Nachbemerkung&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;5.) Nachbemerkung&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Berechtigterweise muss man jetzt die Frage stellen, was aus dem „Topseller“ Meyrink nach dem 2. Weltkrieg geworden ist. 1917 warb ein Verlagsprogramm noch im Vordergrund mit den Gesamtausgaben von Heinrich Mann und Meyrink.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unseld, S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Während der Golem „innerhalb zweier Jahre 150 Tausend Exemplare“ verkaufte&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda, S. 186&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;und damals – eine Neuheit – auf Litfasssäulen beworben wurde&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schmied, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;, verkauft er sich heute kaum. Meyrinks Bücher sind nicht alle erhältlich, über ihn ist wenig publiziert. Marzin spricht sogar von einer „Lücke in der Meyrinkrezeption“.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 30. Diese Lücke ist in den letzten Jahren (fast) geschlossen worden, was die Literaturwissenschaft betrifft.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Berechtigterweise muss man jetzt die Frage stellen, was aus dem „Topseller“ Meyrink nach dem 2. Weltkrieg geworden ist. 1917 warb ein Verlagsprogramm noch im Vordergrund mit den Gesamtausgaben von Heinrich Mann und Meyrink. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Während der Golem „innerhalb zweier Jahre 150 Tausend Exemplare“ verkaufte &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;und damals – eine Neuheit – auf Litfasssäulen beworben wurde , verkauft er sich heute kaum. Meyrinks Bücher sind nicht alle erhältlich, über ihn ist wenig publiziert. Marzin spricht sogar von einer „Lücke in der Meyrinkrezeption“. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was ist mit dem Mystiker Meyrink, über den Wünsch schreibt: „Meyrink ist der vielleicht bedeutendste Mythenschöpfer dieser Zeit“?&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wünsch, S. 563&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was ist mit dem Mystiker Meyrink, über den Wünsch schreibt: „Meyrink ist der vielleicht bedeutendste Mythenschöpfer dieser Zeit“? &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Leider kann auch ich keine verbindlichen Lösungen anbieten. Natürlich sind Teile von Meyrinks Werk von der Zeit überholt worden. Heute liest sich seine Kritik am Offizierskorps nicht mehr treffend, viele seiner Artikel über okkultistische/okkulte Phänomene sind von der Berichterstattung „seriöser“ Magazine über übersinnliche Phänomene überrollt worden, diesen Artikeln fehlt heute der „Biss“.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Leider kann auch ich keine verbindlichen Lösungen anbieten. Natürlich sind Teile von Meyrinks Werk von der Zeit überholt worden. Heute liest sich seine Kritik am Offizierskorps nicht mehr treffend, viele seiner Artikel über okkultistische/okkulte Phänomene sind von der Berichterstattung „seriöser“ Magazine über übersinnliche Phänomene überrollt worden, diesen Artikeln fehlt heute der „Biss“.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch seine Romane sind immer noch gut zu lesen. „Der Golem“ ist ein herausragender Roman der Phantastik, und auch sein weiteres Werk wird deutlich unterschätzt (besonders die „Goldmachergeschichten“ hätten es verdient, positiver aufgenommen zu werden). Noch immer mangelt es an vernünftigen Ausgaben von Meyrinks Geschichten. Die letzte „Bereicherung“ – „Der Mönch Laskaris“ – enthält kein Vorwort, keine Informationen über die Herkunft der Geschichten und knapp 40 Seiten Information auf dem Backcover.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch seine Romane sind immer noch gut zu lesen. „Der Golem“ ist ein herausragender Roman der Phantastik, und auch sein weiteres Werk wird deutlich unterschätzt (besonders die „Goldmachergeschichten“ hätten es verdient, positiver aufgenommen zu werden). Noch immer mangelt es an vernünftigen Ausgaben von Meyrinks Geschichten. Die letzte „Bereicherung“ – „Der Mönch Laskaris“ – enthält kein Vorwort, keine Informationen über die Herkunft der Geschichten und knapp 40 Seiten Information auf dem Backcover.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotzdem kommt es in letzter Zeit zu einer – begrenzten – Wiederbelebung von Meyrink. Nach der verstärkten literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Meyrink hat sich auch die Esoterik an einen ihrer Klassiker erinnert. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotzdem kommt es in letzter Zeit zu einer – begrenzten – Wiederbelebung von Meyrink. Nach der verstärkten literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Meyrink hat sich auch die Esoterik an einen ihrer Klassiker erinnert. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3849&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 13:18 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3849&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T13:18:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 13:18 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l65&quot; &gt;Zeile 65:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 65:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In Prag spielt auch eine der wichtigsten autobiographischen Geschichten, in der er seinen Hass auf diese Stadt durch die Zerstörung einiger ihrer Teile ausdrückt (hier ist es der Hass des Vertriebenen; dieser rächt sich aus dem Exil zurückgekehrt durch seine überlegene Intelligenz an den bornierten Stadteinwohnern). Diese Geschichte „G.M.“&amp;lt;ref&amp;gt;In „Der violette Tod“, S. 151-158, Kommentar dazu in Frank 1957, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, die er in seiner Münchener Zeit verfasste, ist nicht nur wegen der Initialen im Titel mehrfach ein klarer Hinweis auf die Person Meyrinks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In Prag spielt auch eine der wichtigsten autobiographischen Geschichten, in der er seinen Hass auf diese Stadt durch die Zerstörung einiger ihrer Teile ausdrückt (hier ist es der Hass des Vertriebenen; dieser rächt sich aus dem Exil zurückgekehrt durch seine überlegene Intelligenz an den bornierten Stadteinwohnern). Diese Geschichte „G.M.“&amp;lt;ref&amp;gt;In „Der violette Tod“, S. 151-158, Kommentar dazu in Frank 1957, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, die er in seiner Münchener Zeit verfasste, ist nicht nur wegen der Initialen im Titel mehrfach ein klarer Hinweis auf die Person Meyrinks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich will in diesem Zusammenhang nur kurz auf sein Hauptwerk eingehen. „Der Golem“ geht zurück auf den alten Mythos von Rabbi Löw und dem aus Ton erschaffenen Golem.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Golem und seinem Mythos siehe Frank Cebullas umfassenden Artikel „Schöpfung aus dem Lehm“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyrink war – obwohl selber von der Erziehung her Christ – ein großer Bewunderer des Judentums. Er war z.B. von der chassidischen Bewegung fasziniert. So stand er auch einige Zeit im Briefwechsel mit Martin Buber und kannte Gershom Scholem.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Smit, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyrink verwendet den Golem jedoch nicht in der sehr roboterhaften Form, in der ihn die volkstümliche Überlieferung benützt. Er verwendet ihn als Handlungshintergrund, wobei er absichtlich die Sagen benutzt, ohne auf sie wirklich inhaltlich zurückzugreifen. Der Golem ist eigentlich ein Werk über Gott (nicht umsonst arbeitet Marzin in seiner sehr guten Golem-Analyse heraus, dass es „im »Golem« keinen rationalisierten Gottesbegriff“ gibt. „Gott ist ein »deus absconditus«, der sich dem Menschen vollständig entzieht“&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich will in diesem Zusammenhang nur kurz auf sein Hauptwerk eingehen. „Der Golem“ geht zurück auf den alten Mythos von Rabbi Löw und dem aus Ton erschaffenen Golem.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Golem und seinem Mythos siehe Frank Cebullas umfassenden Artikel „Schöpfung aus dem Lehm“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyrink war – obwohl selber von der Erziehung her Christ – ein großer Bewunderer des Judentums. Er war z.B. von der chassidischen Bewegung fasziniert. So stand er auch einige Zeit im Briefwechsel mit Martin Buber und kannte Gershom Scholem.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Smit, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyrink verwendet den Golem jedoch nicht in der sehr roboterhaften Form, in der ihn die volkstümliche Überlieferung benützt. Er verwendet ihn als Handlungshintergrund, wobei er absichtlich die Sagen benutzt, ohne auf sie wirklich inhaltlich zurückzugreifen. Der Golem ist eigentlich ein Werk über Gott (nicht umsonst arbeitet Marzin in seiner sehr guten Golem-Analyse heraus, dass es „im »Golem« keinen rationalisierten Gottesbegriff“ gibt. „Gott ist ein »deus absconditus«, der sich dem Menschen vollständig entzieht“&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Golem geht es nur vordergründig um eine Handlung. Alle irdischen Dinge – auch die sonst so gern verwendeten Geschehnisse wie Liebe, Verrat, Enttäuschung – sind nur Spiegelungen einer höheren Wahrheit, die die Existenz Gottes zwar zu beweisen trachtet, ihn aber nicht selber vorführt (analog dazu wird der Golem im Roman nur erwähnt, tritt jedoch handelnd nicht auf).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Golem geht es nur vordergründig um eine Handlung. Alle irdischen Dinge – auch die sonst so gern verwendeten Geschehnisse wie Liebe, Verrat, Enttäuschung – sind nur Spiegelungen einer höheren Wahrheit, die die Existenz Gottes zwar zu beweisen trachtet, ihn aber nicht selber vorführt (analog dazu wird der Golem im Roman nur erwähnt, tritt jedoch handelnd nicht auf).&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch hat den Golem später gesucht – er stieg auf den Dachboden der Prager Altneu-Synagoge, um ihn zu suchen. Er konnte ihn nicht finden. Aber immerhin – er war der einzige, der ihn vor Ort gesucht hat. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch hat den Golem später gesucht – er stieg auf den Dachboden der Prager Altneu-Synagoge, um ihn zu suchen. Er konnte ihn nicht finden. Aber immerhin – er war der einzige, der ihn vor Ort gesucht hat.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kisch, 1990, S. 272&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;4.) Meyrinks Kosmologie&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;4.) Meyrinks Kosmologie&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Marzin arbeitet für Meyrinks Kosmologie drei Punkte heraus, die ich – leicht verändert – an den Abschluss dieser Werkschau stellen möchte.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Marzin, S. 96 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Marzin arbeitet für Meyrinks Kosmologie drei Punkte heraus, die ich – leicht verändert – an den Abschluss dieser Werkschau stellen möchte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der erste Punkt ist der Okkultismus (statt der Marzinschen Kabbala) als Lehre, der sich durch Meyrinks Werk zieht. In allen Geschichten bezieht sich Meyrink auf irgendwelche okkulten Lehren, nur wandelt er im Laufe der Zeit seine Vorlieben (manchmal ist es die Alchimie, manchmal eben Yoga oder Anthroposophie oder starke christliche Elemente). Meyrink versteht sich als jemand, der versucht, das Wissen um die Magie durch die Literatur den Menschen wieder nahe zu bringen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der erste Punkt ist der Okkultismus (statt der Marzinschen Kabbala) als Lehre, der sich durch Meyrinks Werk zieht. In allen Geschichten bezieht sich Meyrink auf irgendwelche okkulten Lehren, nur wandelt er im Laufe der Zeit seine Vorlieben (manchmal ist es die Alchimie, manchmal eben Yoga oder Anthroposophie oder starke christliche Elemente). Meyrink versteht sich als jemand, der versucht, das Wissen um die Magie durch die Literatur den Menschen wieder nahe zu bringen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny fasst dies folgendermaßen zusammen: „Der Schriftsteller versucht, die Welt wieder zu &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''&lt;/ins&gt;verzaubern&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''&lt;/ins&gt;, und sei es mit dem Bösen, Bizarren, Okkulten.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 77 (Hervorhebung im Original)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Dieses Literaturverständnis hat Meyrink immer wieder Kritik eingebracht. Jüngst ist diese Kritik von Reiter zusammengefasst worden: „Die bereits bei oberflächliche Lektüre offenkundigen Probleme seines Oeuvres liegt darin, daß in die Texte okkultistische Glaubensmodelle derart stark einfließen, daß ihr Status als ästhetische Literatur und als fiktionale Werke durch didaktische Züge gefährdet wird.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter, S. 7. Der ansonsten sehr gute Text von Reiter krankt an einer sich durch die Fußnoten ziehenden Auseinandersetzung mit Marzin, die dem Werk schadet, nicht nützt.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Es sollte betont werden, dass ich diese Ansicht nicht teile.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Konieczny fasst dies folgendermaßen zusammen: „Der Schriftsteller versucht, die Welt wieder zu verzaubern, und sei es mit dem Bösen, Bizarren, Okkulten.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Dieses Literaturverständnis hat Meyrink immer wieder Kritik eingebracht. Jüngst ist diese Kritik von Reiter zusammengefasst worden: „Die bereits bei oberflächliche Lektüre offenkundigen Probleme seines Oeuvres liegt darin, daß in die Texte okkultistische Glaubensmodelle derart stark einfließen, daß ihr Status als ästhetische Literatur und als fiktionale Werke durch didaktische Züge gefährdet wird.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Es sollte betont werden, dass ich diese Ansicht nicht teile.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Beim zweiten Punkt geht es um das Verhaftetsein in der Geschichte. Meyrinks Figuren handeln nicht selber, sondern sie sind Ausführende einer Handlung, die sozusagen an ihnen vorbeiläuft, die sie nur noch ausführen können, ohne wirklich auf sie einwirken zu können. Besonders im „Golem“ wird deutlich, dass die Protagonisten nur Spielbälle des Schicksals sind, welches sie selber nicht beeinflussen oder verändern können. Meyrink geht sogar so weit, dass er hinter Kriegen handelnde Mächte sieht, die jenseits unserer menschlichen Ebene liegen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlicher Meister, S. 179 ff. und Reiter, S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Beim zweiten Punkt geht es um das Verhaftetsein in der Geschichte. Meyrinks Figuren handeln nicht selber, sondern sie sind Ausführende einer Handlung, die sozusagen an ihnen vorbeiläuft, die sie nur noch ausführen können, ohne wirklich auf sie einwirken zu können. Besonders im „Golem“ wird deutlich, dass die Protagonisten nur Spielbälle des Schicksals sind, welches sie selber nicht beeinflussen oder verändern können. Meyrink geht sogar so weit, dass er hinter Kriegen handelnde Mächte sieht, die jenseits unserer menschlichen Ebene liegen. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der dritte Punkt ist das individuelle Schicksal als zentrales Thema. Dies scheint auf den ersten Blick im Widerspruch zum zweiten Punkt zu stehen. Doch während für Meyrink die Geschichte etwas kosmologisches ist (in ihr scheinen überirdische Kräfte zu wirken), ist das individuelle Schicksal rein irdisch.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der dritte Punkt ist das individuelle Schicksal als zentrales Thema. Dies scheint auf den ersten Blick im Widerspruch zum zweiten Punkt zu stehen. Doch während für Meyrink die Geschichte etwas kosmologisches ist (in ihr scheinen überirdische Kräfte zu wirken), ist das individuelle Schicksal rein irdisch.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Meyrinksche Mensch ist in seinem Schicksal doppelt determiniert – auf der einen Seite durch seinen Stammbaum, durch den „die Freiheit des menschlichen Willens auf die durch die Ahnen gesetzten Grenzen reduziert wird.“&amp;#160; Auf der anderen Seite durch die unverständlichen, nur am Rande erfassbaren kosmischen Geschehnisse (wie die „kosmische Walpurgisnacht“), die sein Schicksal bestimmen. Immer sind es (wie bei den „Goldmachergeschichten“) geheime Regeln und Beziehungen, die ihre Entsprechung im Leben der Menschen finden. Verschiedene Handlungen verbinden sich (obwohl vorher durch Zeit und/oder Raum getrennt), um am Ende parallel zu laufen, bevor sie einem gemeinsamen Höhepunkt zustreben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Meyrinksche Mensch ist in seinem Schicksal doppelt determiniert – auf der einen Seite durch seinen Stammbaum, durch den „die Freiheit des menschlichen Willens auf die durch die Ahnen gesetzten Grenzen reduziert wird.“&amp;#160; Auf der anderen Seite durch die unverständlichen, nur am Rande erfassbaren kosmischen Geschehnisse (wie die „kosmische Walpurgisnacht“), die sein Schicksal bestimmen. Immer sind es (wie bei den „Goldmachergeschichten“) geheime Regeln und Beziehungen, die ihre Entsprechung im Leben der Menschen finden. Verschiedene Handlungen verbinden sich (obwohl vorher durch Zeit und/oder Raum getrennt), um am Ende parallel zu laufen, bevor sie einem gemeinsamen Höhepunkt zustreben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3848&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 13:11 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3848&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T13:11:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 13:11 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l59&quot; &gt;Zeile 59:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 59:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Gesamtwerk umfasst fünf Romane, ein Romanfragment, drei Novellen und sechs Bände mit Kurzgeschichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Gesamtwerk umfasst fünf Romane, ein Romanfragment, drei Novellen und sechs Bände mit Kurzgeschichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine fünf Romane sind „Der Golem“ (Buchausgabe 1915, ab 1913 erschien er als Fortsetzungsroman) (der Roman spielt in Prag), „Der weiße Dominikaner“ (1921) (ebenso Prag), „Das grüne Gesicht“ (1917) (Amsterdam), „Walpurgisnacht“ (Prag) und „Der Engel vom westlichen Fenster“ (1927). Sein Romanfragment ist „Das Haus des Alchimisten“, das im „Haus zu letzten Latern 1“ veröffentlicht ist. Doch dies ist kein von Meyrink zur Veröffentlichung vorgesehenes Werk: „Ein Enkel Gustav Meyrinks, Dr. Julius Gustav Böhler, hat das nachgelassene Manuskript bearbeitet und sämtliche Entwürfe zu diesem Roman zusammengefaßt; so ist ein Exposé entstanden, das die vorgesehene Grundstruktur und den Inhalt des gesamten Romans enthält.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine fünf Romane sind „Der Golem“ (Buchausgabe 1915, ab 1913 erschien er als Fortsetzungsroman) (der Roman spielt in Prag), „Der weiße Dominikaner“ (1921) (ebenso Prag), „Das grüne Gesicht“ (1917) (Amsterdam), „Walpurgisnacht“ (Prag) und „Der Engel vom westlichen Fenster“ (1927). Sein Romanfragment ist „Das Haus des Alchimisten“, das im „Haus zu letzten Latern 1“ veröffentlicht ist. Doch dies ist kein von Meyrink zur Veröffentlichung vorgesehenes Werk: „Ein Enkel Gustav Meyrinks, Dr. Julius Gustav Böhler, hat das nachgelassene Manuskript bearbeitet und sämtliche Entwürfe zu diesem Roman zusammengefaßt; so ist ein Exposé entstanden, das die vorgesehene Grundstruktur und den Inhalt des gesamten Romans enthält.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine drei Novellen („Der Mönch Laskaris“, „Der seltsame Gast“ und „Die Abenteuer des Polen Sendivogius“) sind alle im Band „Goldmachergeschichten“ (1925) enthalten. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine drei Novellen („Der Mönch Laskaris“, „Der seltsame Gast“ und „Die Abenteuer des Polen Sendivogius“) sind alle im Band „Goldmachergeschichten“ (1925) enthalten.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Es sei darauf hingewiesen worden, dass die Autorschaft Meyrinks an diesen Geschichten strittig ist (vgl. Reiter, S. 34 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine Kurzgeschichten finden sich in „Des deutschen Spiessers Wunderhorn“ (1913). Diese zweibändige Ausgabe umfasst in Band 1 „Der heiße Soldat“ , „Orchideen“ (1904) und „Das Wachsfigurenkabinett“ (1907). Band 2 ist „Der violette Tod“ (1922). Beide Bände bestehen zum großen Teil aus „Simplicissimus“-Artikeln. „Das Haus zur letzten Latern“, 1973 von Eduard Frank herausgegeben, enthält drei Bände mit vermischten Inhalt, nämlich „Die Frau ohne Mund“ und „Das Zauberdiagramm“ sowie „Fledermäuse“ (1916) (wiederum 2 Bände - „Die 4 Mondbrüder“ und „Der schwarze Habicht“). Zwei angekündigte Romane - „Die seltsamen Abenteuer des Bankiers Hugendubel“ und „Salz“, sind wohl nie geschrieben worden. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine Kurzgeschichten finden sich in „Des deutschen Spiessers Wunderhorn“ (1913). Diese zweibändige Ausgabe umfasst in Band 1 „Der heiße Soldat“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erstmals erschienen 1903 als „Der heiße Soldat und andere Geschichten“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;, „Orchideen“ (1904) und „Das Wachsfigurenkabinett“ (1907). Band 2 ist „Der violette Tod“ (1922). Beide Bände bestehen zum großen Teil aus „Simplicissimus“-Artikeln. „Das Haus zur letzten Latern“, 1973 von Eduard Frank herausgegeben, enthält drei Bände mit vermischten Inhalt, nämlich „Die Frau ohne Mund“ und „Das Zauberdiagramm“ sowie „Fledermäuse“ (1916) (wiederum 2 Bände - „Die 4 Mondbrüder“ und „Der schwarze Habicht“). Zwei angekündigte Romane - „Die seltsamen Abenteuer des Bankiers Hugendubel“ und „Salz“, sind wohl nie geschrieben worden.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schmied, S. 58 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch in seinen Romanen bleibt Meyrink bei den beiden Themen, mit denen er sich am Besten auskennt: Prag und Okkultismus. Weiter oben ist schon die These dargelegt worden, dass zwar nicht alle Romane in Prag spielen, aber doch Prag als Handlungshintergrund haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch in seinen Romanen bleibt Meyrink bei den beiden Themen, mit denen er sich am Besten auskennt: Prag und Okkultismus. Weiter oben ist schon die These dargelegt worden, dass zwar nicht alle Romane in Prag spielen, aber doch Prag als Handlungshintergrund haben.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks erster Roman, „Der Golem“, erscheint erst, nachdem er schon einige Jahre aus Prag fort war. Er verließ sich also auf seine Erinnerung und erzeugte so ein „idealisiertes“ Prag, mehr ein Abbild seiner Idee von Prag als eine Darstellung des wirklichen Prag (wobei der Begriff des „wirklichen Prag“ für Meyrink unverständlich gewesen wäre. Er ging immer davon aus, dass es bei der Stadt Prag mehrere Ebenen von Wirklichkeit gibt). Es gelang ihm trotzdem in diesem – und seinen folgenden Romanen – Prag treffend zu schildern; scheinbar ist erst durch die Distanz zu Prag seine treffende Schilderung möglich. Kafka z.B. hat „Der Golem“ nicht gefallen, aber dafür die Schilderung der Atmosphäre Prags , ein größeres Lob kann man sich für einen Exil-Prager kaum vorstellen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks erster Roman, „Der Golem“, erscheint erst, nachdem er schon einige Jahre aus Prag fort war. Er verließ sich also auf seine Erinnerung und erzeugte so ein „idealisiertes“ Prag, mehr ein Abbild seiner Idee von Prag als eine Darstellung des wirklichen Prag (wobei der Begriff des „wirklichen Prag“ für Meyrink unverständlich gewesen wäre. Er ging immer davon aus, dass es bei der Stadt Prag mehrere Ebenen von Wirklichkeit gibt). Es gelang ihm trotzdem in diesem – und seinen folgenden Romanen – Prag treffend zu schildern; scheinbar ist erst durch die Distanz zu Prag seine treffende Schilderung möglich. Kafka z.B. hat „Der Golem“ nicht gefallen, aber dafür die Schilderung der Atmosphäre Prags&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Smit, S. 123 f., Schödel, S. 65 f. und Wagenbach, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;, ein größeres Lob kann man sich für einen Exil-Prager kaum vorstellen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In Prag spielt auch eine der wichtigsten autobiographischen Geschichten, in der er seinen Hass auf diese Stadt durch die Zerstörung einiger ihrer Teile ausdrückt (hier ist es der Hass des Vertriebenen; dieser rächt sich aus dem Exil zurückgekehrt durch seine überlegene Intelligenz an den bornierten Stadteinwohnern). Diese Geschichte „G.M.“ , die er in seiner Münchener Zeit verfasste, ist nicht nur wegen der Initialen im Titel mehrfach ein klarer Hinweis auf die Person Meyrinks.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In Prag spielt auch eine der wichtigsten autobiographischen Geschichten, in der er seinen Hass auf diese Stadt durch die Zerstörung einiger ihrer Teile ausdrückt (hier ist es der Hass des Vertriebenen; dieser rächt sich aus dem Exil zurückgekehrt durch seine überlegene Intelligenz an den bornierten Stadteinwohnern). Diese Geschichte „G.M.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In „Der violette Tod“, S. 151-158, Kommentar dazu in Frank 1957, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;, die er in seiner Münchener Zeit verfasste, ist nicht nur wegen der Initialen im Titel mehrfach ein klarer Hinweis auf die Person Meyrinks.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich will in diesem Zusammenhang nur kurz auf sein Hauptwerk eingehen. „Der Golem“ geht zurück auf den alten Mythos von Rabbi Löw und dem aus Ton erschaffenen Golem. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Meyrink war – obwohl selber von der Erziehung her Christ – ein großer Bewunderer des Judentums. Er war z.B. von der chassidischen Bewegung fasziniert. So stand er auch einige Zeit im Briefwechsel mit Martin Buber und kannte Gershom Scholem. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Meyrink verwendet den Golem jedoch nicht in der sehr roboterhaften Form, in der ihn die volkstümliche Überlieferung benützt. Er verwendet ihn als Handlungshintergrund, wobei er absichtlich die Sagen benutzt, ohne auf sie wirklich inhaltlich zurückzugreifen. Der Golem ist eigentlich ein Werk über Gott (nicht umsonst arbeitet Marzin in seiner sehr guten Golem-Analyse heraus, dass es „im »Golem« keinen rationalisierten Gottesbegriff“ gibt. „Gott ist ein »deus absconditus«, der sich dem Menschen vollständig entzieht“ ).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich will in diesem Zusammenhang nur kurz auf sein Hauptwerk eingehen. „Der Golem“ geht zurück auf den alten Mythos von Rabbi Löw und dem aus Ton erschaffenen Golem.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Golem und seinem Mythos siehe Frank Cebullas umfassenden Artikel „Schöpfung aus dem Lehm“.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Meyrink war – obwohl selber von der Erziehung her Christ – ein großer Bewunderer des Judentums. Er war z.B. von der chassidischen Bewegung fasziniert. So stand er auch einige Zeit im Briefwechsel mit Martin Buber und kannte Gershom Scholem.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Smit, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Meyrink verwendet den Golem jedoch nicht in der sehr roboterhaften Form, in der ihn die volkstümliche Überlieferung benützt. Er verwendet ihn als Handlungshintergrund, wobei er absichtlich die Sagen benutzt, ohne auf sie wirklich inhaltlich zurückzugreifen. Der Golem ist eigentlich ein Werk über Gott (nicht umsonst arbeitet Marzin in seiner sehr guten Golem-Analyse heraus, dass es „im »Golem« keinen rationalisierten Gottesbegriff“ gibt. „Gott ist ein »deus absconditus«, der sich dem Menschen vollständig entzieht“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;).&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Golem geht es nur vordergründig um eine Handlung. Alle irdischen Dinge – auch die sonst so gern verwendeten Geschehnisse wie Liebe, Verrat, Enttäuschung – sind nur Spiegelungen einer höheren Wahrheit, die die Existenz Gottes zwar zu beweisen trachtet, ihn aber nicht selber vorführt (analog dazu wird der Golem im Roman nur erwähnt, tritt jedoch handelnd nicht auf).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Golem geht es nur vordergründig um eine Handlung. Alle irdischen Dinge – auch die sonst so gern verwendeten Geschehnisse wie Liebe, Verrat, Enttäuschung – sind nur Spiegelungen einer höheren Wahrheit, die die Existenz Gottes zwar zu beweisen trachtet, ihn aber nicht selber vorführt (analog dazu wird der Golem im Roman nur erwähnt, tritt jedoch handelnd nicht auf).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch hat den Golem später gesucht – er stieg auf den Dachboden der Prager Altneu-Synagoge, um ihn zu suchen. Er konnte ihn nicht finden. Aber immerhin – er war der einzige, der ihn vor Ort gesucht hat. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kisch hat den Golem später gesucht – er stieg auf den Dachboden der Prager Altneu-Synagoge, um ihn zu suchen. Er konnte ihn nicht finden. Aber immerhin – er war der einzige, der ihn vor Ort gesucht hat. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3847&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 11:18 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3847&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T11:18:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 11:18 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l51&quot; &gt;Zeile 51:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 51:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er selber war von vielen Okkultisten enttäuscht. Da er selber sich „ernsthaft“ mit Okkultismus beschäftigte, waren im gerade die Anthroposophen und ihre vergorene Weltsicht zuwider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er selber war von vielen Okkultisten enttäuscht. Da er selber sich „ernsthaft“ mit Okkultismus beschäftigte, waren im gerade die Anthroposophen und ihre vergorene Weltsicht zuwider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink hielt das Aufkommen des Okkultismus für einen Wink des „Lotsen“, einer mythischen engelsähnlichen Figur, die in gewissen Weltepochen eingreift. „Die Wendung vom Satiriker zum Metaphysiker war bedingt durch äußere und innere Erlebnisse. Solange Meyrink bloß das Leben eines wohlhabenden Prager Bankiers führte, eines Lebemannes, der durch seine Affären die bürgerlichen Kreise schockierte, wo er nur konnte (...), traf sein Spott zwar wunde Stellen des Lebens, aber das innerste Wesen des Gefüges erkannte er noch nicht.“. Dies geschah erst dadurch, dass – als Meyrink sich eines Tages im Alter von 23 Jahren erschießen wollte – just in diesem Moment ein Heft über Spiritismus unter der Tür durchgeschoben wurde, natürlich vom geheimnisvollen Lotsen!&amp;lt;ref&amp;gt;Frank, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink hielt das Aufkommen des Okkultismus für einen Wink des „Lotsen“, einer mythischen engelsähnlichen Figur, die in gewissen Weltepochen eingreift. „Die Wendung vom Satiriker zum Metaphysiker war bedingt durch äußere und innere Erlebnisse. Solange Meyrink bloß das Leben eines wohlhabenden Prager Bankiers führte, eines Lebemannes, der durch seine Affären die bürgerlichen Kreise schockierte, wo er nur konnte (...), traf sein Spott zwar wunde Stellen des Lebens, aber das innerste Wesen des Gefüges erkannte er noch nicht.“. Dies geschah erst dadurch, dass – als Meyrink sich eines Tages im Alter von 23 Jahren erschießen wollte – just in diesem Moment ein Heft über Spiritismus unter der Tür durchgeschoben wurde, natürlich vom geheimnisvollen Lotsen!&amp;lt;ref&amp;gt;Frank, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso glaubte er an das regelmäßige Wiederkehren einer „kosmischen Walpurgisnacht“, in der die Spukwesen aus ihren Ketten befreit werden und die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Für ihn waren die Ereignisse seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nur eine Bestätigung seiner Theorien. Er glaubte, in einer besonderen Zeit zu leben, in der der „Boom“ des Okkultismus nur Vorankündigung schlimmerer, größerer Ereignisse war. Zu diesen Art von Artikeln gehört z.B. „Der Lotse“ .&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso glaubte er an das regelmäßige Wiederkehren einer „kosmischen Walpurgisnacht“, in der die Spukwesen aus ihren Ketten befreit werden und die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Smit, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Für ihn waren die Ereignisse seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nur eine Bestätigung seiner Theorien. Er glaubte, in einer besonderen Zeit zu leben, in der der „Boom“ des Okkultismus nur Vorankündigung schlimmerer, größerer Ereignisse war. Zu diesen Art von Artikeln gehört z.B. „Der Lotse“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In „Das Haus zur letzten Latern 2“, S. 57 ff&lt;/ins&gt;.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er interessierte sich auch für die Alchimie (wie man nicht nur in seinen „Goldmachergeschichten“ merkt) und schrieb auch über dieses Thema eine Reihe von Artikeln, u.a. für Vorwörter (meist für Bücher, die er selber übersetzt hatte). So schrieb er z.B. „Alchimie oder die Unerforschlichkeit“ (als Einleitung zu Thomas von Aquino „Abhandlung über den Stein der Weisen“). &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Aber auch allgemeine okkultistische Themen reizten ihn, so z.B. bei „Haschisch und Hellsehen“ , der nicht nur angesichts der momentan boomenden Okkultismus-Welle so klingt, als stamme er aus der Gegenwart.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er interessierte sich auch für die Alchimie (wie man nicht nur in seinen „Goldmachergeschichten“ merkt) und schrieb auch über dieses Thema eine Reihe von Artikeln, u.a. für Vorwörter (meist für Bücher, die er selber übersetzt hatte). So schrieb er z.B. „Alchimie oder die Unerforschlichkeit“ (als Einleitung zu Thomas von Aquino „Abhandlung über den Stein der Weisen“).&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda, S. 68 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Aber auch allgemeine okkultistische Themen reizten ihn, so z.B. bei „Haschisch und Hellsehen“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda, S. 28 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;, der nicht nur angesichts der momentan boomenden Okkultismus-Welle so klingt, als stamme er aus der Gegenwart.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sein okkultes Hauptwerk dürfte „An der Grenze des Jenseits“ sein. Obwohl schon 1923 erschienen, wirken viele Formulierungen sehr aktuell: „Der heilige Bonifazius hat die Donnereiche abgesägt, und es ist ihm nichts geschehen. Hätte erden Mast einer Hochspannungsleitung abgesägt, wäre ihm das unter Umständen übel bekommen, aber die Existenz oder Nichtexistenz eines Blitzdämons bliebe unbewiesen in dem einen wie in dem anderen Falle.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sein okkultes Hauptwerk dürfte „An der Grenze des Jenseits“ sein. Obwohl schon 1923 erschienen, wirken viele Formulierungen sehr aktuell: „Der heilige Bonifazius hat die Donnereiche abgesägt, und es ist ihm nichts geschehen. Hätte erden Mast einer Hochspannungsleitung abgesägt, wäre ihm das unter Umständen übel bekommen, aber die Existenz oder Nichtexistenz eines Blitzdämons bliebe unbewiesen in dem einen wie in dem anderen Falle.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„An der Grenze des Jenseits“, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Einige wenige Artikel widmeten sich anderen Themen, z.B. „Südsee-Masken“ .&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Einige wenige Artikel widmeten sich anderen Themen, z.B. „Südsee-Masken“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In „Das Haus zur letzten Latern 1“, S&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;156 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;b.) Geschichten&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;b.) Geschichten&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Gesamtwerk umfasst fünf Romane, ein Romanfragment, drei Novellen und sechs Bände mit Kurzgeschichten.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Gesamtwerk umfasst fünf Romane, ein Romanfragment, drei Novellen und sechs Bände mit Kurzgeschichten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine fünf Romane sind „Der Golem“ (Buchausgabe 1915, ab 1913 erschien er als Fortsetzungsroman) (der Roman spielt in Prag), „Der weiße Dominikaner“ (1921) (ebenso Prag), „Das grüne Gesicht“ (1917) (Amsterdam), „Walpurgisnacht“ (Prag) und „Der Engel vom westlichen Fenster“ (1927). Sein Romanfragment ist „Das Haus des Alchimisten“, das im „Haus zu letzten Latern 1“ veröffentlicht ist. Doch dies ist kein von Meyrink zur Veröffentlichung vorgesehenes Werk: „Ein Enkel Gustav Meyrinks, Dr. Julius Gustav Böhler, hat das nachgelassene Manuskript bearbeitet und sämtliche Entwürfe zu diesem Roman zusammengefaßt; so ist ein Exposé entstanden, das die vorgesehene Grundstruktur und den Inhalt des gesamten Romans enthält.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Konieczny, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine fünf Romane sind „Der Golem“ (Buchausgabe 1915, ab 1913 erschien er als Fortsetzungsroman) (der Roman spielt in Prag), „Der weiße Dominikaner“ (1921) (ebenso Prag), „Das grüne Gesicht“ (1917) (Amsterdam), „Walpurgisnacht“ (Prag) und „Der Engel vom westlichen Fenster“ (1927). Sein Romanfragment ist „Das Haus des Alchimisten“, das im „Haus zu letzten Latern 1“ veröffentlicht ist. Doch dies ist kein von Meyrink zur Veröffentlichung vorgesehenes Werk: „Ein Enkel Gustav Meyrinks, Dr. Julius Gustav Böhler, hat das nachgelassene Manuskript bearbeitet und sämtliche Entwürfe zu diesem Roman zusammengefaßt; so ist ein Exposé entstanden, das die vorgesehene Grundstruktur und den Inhalt des gesamten Romans enthält.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine drei Novellen („Der Mönch Laskaris“, „Der seltsame Gast“ und „Die Abenteuer des Polen Sendivogius“) sind alle im Band „Goldmachergeschichten“ (1925) enthalten. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine drei Novellen („Der Mönch Laskaris“, „Der seltsame Gast“ und „Die Abenteuer des Polen Sendivogius“) sind alle im Band „Goldmachergeschichten“ (1925) enthalten. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine Kurzgeschichten finden sich in „Des deutschen Spiessers Wunderhorn“ (1913). Diese zweibändige Ausgabe umfasst in Band 1 „Der heiße Soldat“ , „Orchideen“ (1904) und „Das Wachsfigurenkabinett“ (1907). Band 2 ist „Der violette Tod“ (1922). Beide Bände bestehen zum großen Teil aus „Simplicissimus“-Artikeln. „Das Haus zur letzten Latern“, 1973 von Eduard Frank herausgegeben, enthält drei Bände mit vermischten Inhalt, nämlich „Die Frau ohne Mund“ und „Das Zauberdiagramm“ sowie „Fledermäuse“ (1916) (wiederum 2 Bände - „Die 4 Mondbrüder“ und „Der schwarze Habicht“). Zwei angekündigte Romane - „Die seltsamen Abenteuer des Bankiers Hugendubel“ und „Salz“, sind wohl nie geschrieben worden. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seine Kurzgeschichten finden sich in „Des deutschen Spiessers Wunderhorn“ (1913). Diese zweibändige Ausgabe umfasst in Band 1 „Der heiße Soldat“ , „Orchideen“ (1904) und „Das Wachsfigurenkabinett“ (1907). Band 2 ist „Der violette Tod“ (1922). Beide Bände bestehen zum großen Teil aus „Simplicissimus“-Artikeln. „Das Haus zur letzten Latern“, 1973 von Eduard Frank herausgegeben, enthält drei Bände mit vermischten Inhalt, nämlich „Die Frau ohne Mund“ und „Das Zauberdiagramm“ sowie „Fledermäuse“ (1916) (wiederum 2 Bände - „Die 4 Mondbrüder“ und „Der schwarze Habicht“). Zwei angekündigte Romane - „Die seltsamen Abenteuer des Bankiers Hugendubel“ und „Salz“, sind wohl nie geschrieben worden. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3845&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 11:13 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3845&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T11:13:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 11:13 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l42&quot; &gt;Zeile 42:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 42:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''c.) Nachwehen'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''c.) Nachwehen'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch wenn die Literatentreffen in Prag erst 1939 endeten, so bildete der 1. Weltkrieg doch eine Zäsur, der 2. Weltkrieg und der Holocaust dann das Ende. Nach dem 1. Weltkrieg gab es noch eine Art „letzten Prager Kreis“, jedoch nicht in Prag, sondern in Wien. Hier fanden seit 1922 wieder Literatentreffen statt, im „Cafe Herrenhof“. Teilnehmer waren u.a. Ernst Pollak, Franz Werfel, Otto Pick, Egon Erwin Kisch, Otto Groß und Franz Kafka. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch wenn die Literatentreffen in Prag erst 1939 endeten, so bildete der 1. Weltkrieg doch eine Zäsur, der 2. Weltkrieg und der Holocaust dann das Ende. Nach dem 1. Weltkrieg gab es noch eine Art „letzten Prager Kreis“, jedoch nicht in Prag, sondern in Wien. Hier fanden seit 1922 wieder Literatentreffen statt, im „Cafe Herrenhof“. Teilnehmer waren u.a. Ernst Pollak, Franz Werfel, Otto Pick, Egon Erwin Kisch, Otto Groß und Franz Kafka.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Wagenbach, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;3.) Meyrinks Werke&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;3.) Meyrinks Werke&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;a.) Artikel&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;a.) Artikel&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Werk lässt sich in zwei Teile unterteilen – seine Sach-Artikel und seine phantastischen Geschichten. Bis auf wenige Ausnahmen prägten zwei Themen Meyrinks Gesamtwerk, Artikel wie Geschichten. Auf der einen Seite war dies die Stadt Prag. Darunter zählt bei den Artikeln z.B. „Die geheimnisvolle Stadt“ oder – der wegen seinem Titel als Charakterisierung Prags bekannte – Artikel „Die Stadt mit dem heimlichen Herzschlag“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In „Das Haus zur letzten Latern 1“, S. 116 ff. bzw. S. 112 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Diesen Artikel ist zu eigen, dass sie Prag mit einer fast zärtlichen Sprache beschreiben und geschichtliche Ereignisse aus der Prager Vergangenheit mit einer Lebendigkeit beschreiben, die in der Literatur selten ist.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der zweite Teil seiner Artikel widmet sich einem anderen Meyrinkschen Lieblingsthema, dem Okkultismus. Meyrink beschäftigte sich seit seiner Prager Zeit mit dem Okkultismus im weitesten Sinne, so z.B. mit der „Golden Dawn“, einer Rosenkreuzer-Gruppe, diversen – auch christlichen – Gurus &amp;amp; Hochstaplern und den Anthroposophen.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Smit, S. 155 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrinks Werk lässt sich in zwei Teile unterteilen – seine Sach-Artikel und seine phantastischen Geschichten. Bis auf wenige Ausnahmen prägten zwei Themen Meyrinks Gesamtwerk, Artikel wie Geschichten. Auf der einen Seite war dies die Stadt Prag. Darunter zählt bei den Artikeln z.B. „Die geheimnisvolle Stadt“ oder – der wegen seinem Titel als Charakterisierung Prags bekannte – Artikel „Die Stadt mit dem heimlichen Herzschlag“ . Diesen Artikel ist zu eigen, dass sie Prag mit einer fast zärtlichen Sprache beschreiben und geschichtliche Ereignisse aus der Prager Vergangenheit mit einer Lebendigkeit beschreiben, die in der Literatur selten ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sein Interesse an den Anthroposophen zieht sich durch sein ganzes Werk, und es finden sich bei ihm viele Artikel über die Anthroposophie selbst, aber auch über Madame Blavatsky, Krishnamurti und die späteren Anthroposophen-Absplitterungen. In diesen Artikeln zeigt sich ein ausgesprochen starker, weil spitzzüngiger, fast bösartig sarkastischer Meyrink.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der zweite Teil seiner Artikel widmet sich einem anderen Meyrinkschen Lieblingsthema, dem Okkultismus. Meyrink beschäftigte sich seit seiner Prager Zeit mit dem Okkultismus im weitesten Sinne, so z.B. mit der „Golden Dawn“, einer Rosenkreuzer-Gruppe, diversen – auch christlichen – Gurus &amp;amp; Hochstaplern und den Anthroposophen. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er selber war von vielen Okkultisten enttäuscht. Da er selber sich „ernsthaft“ mit Okkultismus beschäftigte, waren im gerade die Anthroposophen und ihre vergorene Weltsicht zuwider.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sein Interesse an den Anthroposophen zieht sich durch sein ganzes Werk, und es finden sich bei ihm viele Artikel über die Anthroposophie selbst, aber auch über Madame Blavatsky, Krishnamurti und die späteren Anthroposophen-Absplitterungen. In diesen Artikeln zeigt sich ein ausgesprochen starker, weil spitzzüngiger, fast bösartig sarkastischer Meyrink.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink hielt das Aufkommen des Okkultismus für einen Wink des „Lotsen“, einer mythischen engelsähnlichen Figur, die in gewissen Weltepochen eingreift. „Die Wendung vom Satiriker zum Metaphysiker war bedingt durch äußere und innere Erlebnisse. Solange Meyrink bloß das Leben eines wohlhabenden Prager Bankiers führte, eines Lebemannes, der durch seine Affären die bürgerlichen Kreise schockierte, wo er nur konnte (...), traf sein Spott zwar wunde Stellen des Lebens, aber das innerste Wesen des Gefüges erkannte er noch nicht.“. Dies geschah erst dadurch, dass – als Meyrink sich eines Tages im Alter von 23 Jahren erschießen wollte – just in diesem Moment ein Heft über Spiritismus unter der Tür durchgeschoben wurde, natürlich vom geheimnisvollen Lotsen!&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er selber war von vielen Okkultisten enttäuscht. Da er selber sich „ernsthaft“ mit Okkultismus beschäftigte, waren im gerade die Anthroposophen und ihre vergorene Weltsicht zuwider.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink hielt das Aufkommen des Okkultismus für einen Wink des „Lotsen“, einer mythischen engelsähnlichen Figur, die in gewissen Weltepochen eingreift. „Die Wendung vom Satiriker zum Metaphysiker war bedingt durch äußere und innere Erlebnisse. Solange Meyrink bloß das Leben eines wohlhabenden Prager Bankiers führte, eines Lebemannes, der durch seine Affären die bürgerlichen Kreise schockierte, wo er nur konnte (...), traf sein Spott zwar wunde Stellen des Lebens, aber das innerste Wesen des Gefüges erkannte er noch nicht.“. Dies geschah erst dadurch, dass – als Meyrink sich eines Tages im Alter von 23 Jahren erschießen wollte – just in diesem Moment ein Heft über Spiritismus unter der Tür durchgeschoben wurde, natürlich vom geheimnisvollen Lotsen! &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso glaubte er an das regelmäßige Wiederkehren einer „kosmischen Walpurgisnacht“, in der die Spukwesen aus ihren Ketten befreit werden und die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen.&amp;#160; Für ihn waren die Ereignisse seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nur eine Bestätigung seiner Theorien. Er glaubte, in einer besonderen Zeit zu leben, in der der „Boom“ des Okkultismus nur Vorankündigung schlimmerer, größerer Ereignisse war. Zu diesen Art von Artikeln gehört z.B. „Der Lotse“ .&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso glaubte er an das regelmäßige Wiederkehren einer „kosmischen Walpurgisnacht“, in der die Spukwesen aus ihren Ketten befreit werden und die Grenzen zwischen Realität und Traum verwischen.&amp;#160; Für ihn waren die Ereignisse seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nur eine Bestätigung seiner Theorien. Er glaubte, in einer besonderen Zeit zu leben, in der der „Boom“ des Okkultismus nur Vorankündigung schlimmerer, größerer Ereignisse war. Zu diesen Art von Artikeln gehört z.B. „Der Lotse“ .&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er interessierte sich auch für die Alchimie (wie man nicht nur in seinen „Goldmachergeschichten“ merkt) und schrieb auch über dieses Thema eine Reihe von Artikeln, u.a. für Vorwörter (meist für Bücher, die er selber übersetzt hatte). So schrieb er z.B. „Alchimie oder die Unerforschlichkeit“ (als Einleitung zu Thomas von Aquino „Abhandlung über den Stein der Weisen“).&amp;#160; Aber auch allgemeine okkultistische Themen reizten ihn, so z.B. bei „Haschisch und Hellsehen“ , der nicht nur angesichts der momentan boomenden Okkultismus-Welle so klingt, als stamme er aus der Gegenwart.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er interessierte sich auch für die Alchimie (wie man nicht nur in seinen „Goldmachergeschichten“ merkt) und schrieb auch über dieses Thema eine Reihe von Artikeln, u.a. für Vorwörter (meist für Bücher, die er selber übersetzt hatte). So schrieb er z.B. „Alchimie oder die Unerforschlichkeit“ (als Einleitung zu Thomas von Aquino „Abhandlung über den Stein der Weisen“).&amp;#160; Aber auch allgemeine okkultistische Themen reizten ihn, so z.B. bei „Haschisch und Hellsehen“ , der nicht nur angesichts der momentan boomenden Okkultismus-Welle so klingt, als stamme er aus der Gegenwart.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3843&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 11:03 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3843&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T11:03:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 11:03 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l34&quot; &gt;Zeile 34:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 34:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''a.) „Concordia“ und „Jung Prag“'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;'''a.) „Concordia“ und „Jung Prag“'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis entstand aus den Reihen der „Concordia“ – einer Gruppe von Literaten, die sich in den 1880ern trafen. Zu ihr gehörten u.a. der Dichter Hugo Salus (geb. 1866) und Fritz Mauthner. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Aus diesem ersten Literatenzirkel entstand „Jung Prag“. Dieser Kreis existierte seit 1894, festgemacht am Erscheinen von Rilkes erstem Versband „Leben und Lieder“. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Diese Kreis scharte sich um Paul Leppin. Mitglieder waren u.a. Victor Hadwiger, Oskar Wiener, Richard Teschner, Karl Wilfert, Rainer Maria Rilke, Friedrich Adler, Hugo Salus, Emil Faktor, Heda Sauer und Hugo Steiner-Prag. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis entstand aus den Reihen der „Concordia“ – einer Gruppe von Literaten, die sich in den 1880ern trafen. Zu ihr gehörten u.a. der Dichter Hugo Salus (geb. 1866) und Fritz Mauthner.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Brod, S. 39 und 67&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Aus diesem ersten Literatenzirkel entstand „Jung Prag“. Dieser Kreis existierte seit 1894, festgemacht am Erscheinen von Rilkes erstem Versband „Leben und Lieder“.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Goldstücker nach Prokosch, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Diese Kreis scharte sich um Paul Leppin. Mitglieder waren u.a. Victor Hadwiger, Oskar Wiener, Richard Teschner, Karl Wilfert, Rainer Maria Rilke, Friedrich Adler, Hugo Salus, Emil Faktor, Heda Sauer und Hugo Steiner-Prag.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Brod, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem Kreis tauchte auch zum erstenmal Gustav Meyrink auf. Über sein Auftauchen und den Kreis im allgemeinen schrieb Steiner-Prag: „Es waren merkwürdige Jahre, die wir damals erlebten, wir, ein kleiner Kreis engbefreundeter junger Schriftsteller und Künstler, in deren festgefügte Gemeinschaft Sie eines Tages unerwartet eintraten. Wir staunten Sie an, Sie, den viel älteren, der schon äußerlich so wenig zu unserem etwas formlosen und überschäumenden Bohemetum paßte, und wußten zunächsten noch nicht, was Sie (...) in unseren Kreis führte.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Auch Marzin erwähnt, dass Meyrink an diesen Treffen teilgenommen hat &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;– neben Brod eine notwendige zweite Quelle. Im Zusammenhang mit der Kafka-Beschreibung stellt sich bei Brod eine Tendenz heraus, besonders Kafka zu überhöhen. Dies führt auch dazu, dass er „Randfiguren“ – so sieht er offensichtlich Meyrink – nur wenig behandelt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem Kreis tauchte auch zum erstenmal Gustav Meyrink auf. Über sein Auftauchen und den Kreis im allgemeinen schrieb Steiner-Prag: „Es waren merkwürdige Jahre, die wir damals erlebten, wir, ein kleiner Kreis engbefreundeter junger Schriftsteller und Künstler, in deren festgefügte Gemeinschaft Sie eines Tages unerwartet eintraten. Wir staunten Sie an, Sie, den viel älteren, der schon äußerlich so wenig zu unserem etwas formlosen und überschäumenden Bohemetum paßte, und wußten zunächsten noch nicht, was Sie (...) in unseren Kreis führte.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steiner-Prag, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Auch Marzin erwähnt, dass Meyrink an diesen Treffen teilgenommen hat&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marzin, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;– neben Brod eine notwendige zweite Quelle. Im Zusammenhang mit der Kafka-Beschreibung stellt sich bei Brod eine Tendenz heraus, besonders Kafka zu überhöhen. Dies führt auch dazu, dass er „Randfiguren“ – so sieht er offensichtlich Meyrink – nur wenig behandelt.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;b.) Der „Prager Kreis“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;b.) Der „Prager Kreis“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis, auch „Engerer Prager Kreis“ oder „Triumvirat“ (wegen Brod, Weltsch und Kafka) genannt, ist eigentlich „Der Prager Kreis“ schlechthin. Er existierte von ca.1904 bis 1939. Ab 1908 waren die Treffen im „Cafe Central“, bald kam ein Wechsel ins „Cafe Arco“. Über das Arco sagte man „[u]nd es kafkat und werfelt und brodelt und kischt.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Prokosch, S. 62 f. und S. 64, Bilder 7/8/9/10&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Die zentrale Figur dieses Kreises war Max Brod. Außer ihm zählten noch Felix Weltsch, Oskar Baum, Franz Kafka, Ludwig Winder, auch Egon Erwin Kisch, Paul Leppin, Rainer Maria Rilke und Hugo Bergmann zu diesem Kreis.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis, auch „Engerer Prager Kreis“ oder „Triumvirat“ (wegen Brod, Weltsch und Kafka) genannt, ist eigentlich „Der Prager Kreis“ schlechthin. Er existierte von ca.1904 bis 1939. Ab 1908 waren die Treffen im „Cafe Central“, bald kam ein Wechsel ins „Cafe Arco“. Über das Arco sagte man „[u]nd es kafkat und werfelt und brodelt und kischt.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Die zentrale Figur dieses Kreises war Max Brod. Außer ihm zählten noch Felix Weltsch, Oskar Baum, Franz Kafka, Ludwig Winder, auch Egon Erwin Kisch, Paul Leppin, Rainer Maria Rilke und Hugo Bergmann zu diesem Kreis.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zur Idee des „Prager Kreises“ schrieb Brod: „Auch daß wir keinen Lehrer und kein Programm hatten (...). Es sei denn, daß man Prag selber, die Stadt, ihre Menschen, ihre Geschichte, ihre schöne nahe und ferne Umgebung, die Wälder und Dörfer, die wir eifrig in Fußmärschen durchwanderten, als unseren Lehrer und unser Programm ansehen will. Die Stadt mit ihren Kämpfen, ihren drei Völkern, ihren messianischen Hoffnungen in vielen Herzen. – Dazu trat die Bibel in ihrer Ursprache, Homer, Platon, Goethe, Flaubert. Ein Kult der Wahrheit und der unverfälschten Natürlichkeit, die wir (im Gegensatz zu den Zieraten der Neoromantiker) verehrten und suchten.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brod, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zur Idee des „Prager Kreises“ schrieb Brod: „Auch daß wir keinen Lehrer und kein Programm hatten (...). Es sei denn, daß man Prag selber, die Stadt, ihre Menschen, ihre Geschichte, ihre schöne nahe und ferne Umgebung, die Wälder und Dörfer, die wir eifrig in Fußmärschen durchwanderten, als unseren Lehrer und unser Programm ansehen will. Die Stadt mit ihren Kämpfen, ihren drei Völkern, ihren messianischen Hoffnungen in vielen Herzen. – Dazu trat die Bibel in ihrer Ursprache, Homer, Platon, Goethe, Flaubert. Ein Kult der Wahrheit und der unverfälschten Natürlichkeit, die wir (im Gegensatz zu den Zieraten der Neoromantiker) verehrten und suchten.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;c.) Nachwehen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;c.) Nachwehen&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch wenn die Literatentreffen in Prag erst 1939 endeten, so bildete der 1. Weltkrieg doch eine Zäsur, der 2. Weltkrieg und der Holocaust dann das Ende. Nach dem 1. Weltkrieg gab es noch eine Art „letzten Prager Kreis“, jedoch nicht in Prag, sondern in Wien. Hier fanden seit 1922 wieder Literatentreffen statt, im „Cafe Herrenhof“. Teilnehmer waren u.a. Ernst Pollak, Franz Werfel, Otto Pick, Egon Erwin Kisch, Otto Groß und Franz Kafka. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch wenn die Literatentreffen in Prag erst 1939 endeten, so bildete der 1. Weltkrieg doch eine Zäsur, der 2. Weltkrieg und der Holocaust dann das Ende. Nach dem 1. Weltkrieg gab es noch eine Art „letzten Prager Kreis“, jedoch nicht in Prag, sondern in Wien. Hier fanden seit 1922 wieder Literatentreffen statt, im „Cafe Herrenhof“. Teilnehmer waren u.a. Ernst Pollak, Franz Werfel, Otto Pick, Egon Erwin Kisch, Otto Groß und Franz Kafka. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3842&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter am 28. Dezember 2022 um 10:58 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hermannritter.de/index.php?title=Gustav_Meyrink_%E2%80%93_der_Herr_des_Golem&amp;diff=3842&amp;oldid=prev"/>
				<updated>2022-12-28T10:58:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr style=&quot;vertical-align: top;&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Dezember 2022, 10:58 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l22&quot; &gt;Zeile 22:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 22:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Angeblich war er Mitglied in „verschiedenen Orden und Bruderschaften“, u.a. bei den Freimaurern, den Rosenkreuzern, den Sat Bahai und den Illuminaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank 1993, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Angeblich war er Mitglied in „verschiedenen Orden und Bruderschaften“, u.a. bei den Freimaurern, den Rosenkreuzern, den Sat Bahai und den Illuminaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank 1993, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber von esoterischen Büchern war er aber auch in Briefen als magischer Lehrer tätig. Da viele Briefe vernichtet sind, kann man nur aus einzelnen Zeugnissen auf diese Tätigkeit schließen. So berichtet Fritsche von einem Briefwechsel mit Meyrink und Fragen zur Magie.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritsche, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zählte Meyrink einige Esoteriker zu seinen Freunden.&amp;lt;ref&amp;gt;So Bo Yin Ra alias Joseph Schneiderfranken (nach Reiter, S. 76 und S. 84).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber von esoterischen Büchern war er aber auch in Briefen als magischer Lehrer tätig. Da viele Briefe vernichtet sind, kann man nur aus einzelnen Zeugnissen auf diese Tätigkeit schließen. So berichtet Fritsche von einem Briefwechsel mit Meyrink und Fragen zur Magie.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritsche, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zählte Meyrink einige Esoteriker zu seinen Freunden.&amp;lt;ref&amp;gt;So Bo Yin Ra alias Joseph Schneiderfranken (nach Reiter, S. 76 und S. 84).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink stirbt – fast 65jährig – 1932 in der Nähe von München. Man sagt, dass, als ihn die Mitteilung des Todes seines Sohnes erreicht hatte, ihn sein Lebensmut verließ; er wollte sterben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Meyrink stirbt – fast 65jährig – 1932 in der Nähe von München. Man sagt, dass, als ihn die Mitteilung des Todes seines Sohnes erreicht hatte, ihn sein Lebensmut verließ; er wollte sterben.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;„Es ist Meyrinks letzte Nacht. Er hat solche Schmerzen, daß der Arzt Frau Meyrink rät, ein von ihm mitgebrachtes narkotisches Mittel in den Tee zu tun, den Meyrink als einzige Labung noch zu sich nahm. Meyrink fühlte diese Absicht sofort und sagte: »Ich habe nur noch eine Bitte an euch, mich in meinem Sterben nicht zu stören. Gebt mir keine Narkotika.« Er wollte den Tod »erleben«, ihn nüchtern bis zum letzten Atemzug erfahren.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;„Es ist Meyrinks letzte Nacht. Er hat solche Schmerzen, daß der Arzt Frau Meyrink rät, ein von ihm mitgebrachtes narkotisches Mittel in den Tee zu tun, den Meyrink als einzige Labung noch zu sich nahm. Meyrink fühlte diese Absicht sofort und sagte: »Ich habe nur noch eine Bitte an euch, mich in meinem Sterben nicht zu stören. Gebt mir keine Narkotika.« Er wollte den Tod »erleben«, ihn nüchtern bis zum letzten Atemzug erfahren.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Smit, S. 283&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf seinem Grabstein steht nur „Vivo“ – ich lebe! &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf seinem Grabstein steht nur „Vivo“ – ich lebe! &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Smit, S. 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;2.) Zur Geschichte der „Prager Kreise“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;2.) Zur Geschichte der „Prager Kreise“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wenn man Meyrink verstehen will, muss man einige der ihn prägenden Elemente kennen. Das wichtigste war sicherlich Prag und dort die „Prager Kreise“; Literatentreffen, an denen Meyrink z.T. beteiligt war. Ich habe mich in meiner Einteilung fast nur auf Brod gestützt, weil er die ausführlichsten Schilderungen gibt.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wenn man Meyrink verstehen will, muss man einige der ihn prägenden Elemente kennen. Das wichtigste war sicherlich Prag und dort die „Prager Kreise“; Literatentreffen, an denen Meyrink z.T. beteiligt war. Ich habe mich in meiner Einteilung fast nur auf Brod gestützt, weil er die ausführlichsten Schilderungen gibt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Vertreter hatten die „Prager Kreise“ drei unterschiedliche Prägungen gemeinsam.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Vertreter hatten die „Prager Kreise“ drei unterschiedliche Prägungen gemeinsam.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die erste Prägung war das in Prag existierende Spannungsfeld zwischen Judentum, Tschechentum (Panslawismus) und Deutschtum (Österreich-Ungarn, und damit auch Deutschland). Alle drei Faktoren hatten einen starken Einfluss auf die Mitglieder der Prager Kreise, und alle drei Einflüsse konnten nur in Prag gleich wirken, machten diese Stadt so zu einem einmaligen Zentrum dreier Kulturen. Besonders beeindruckend ist der Einfluss der jüdischen Kultur auf das Prag dieser Zeit: „The position of the Jews inside the cultured German stratum of Prague was strange enough in itself; but the concentration of Jews among the exponents of German culture was from any point of view striking.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tramer, zitiert nach Brod, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die erste Prägung war das in Prag existierende Spannungsfeld zwischen Judentum, Tschechentum (Panslawismus) und Deutschtum (Österreich-Ungarn, und damit auch Deutschland). Alle drei Faktoren hatten einen starken Einfluss auf die Mitglieder der Prager Kreise, und alle drei Einflüsse konnten nur in Prag gleich wirken, machten diese Stadt so zu einem einmaligen Zentrum dreier Kulturen. Besonders beeindruckend ist der Einfluss der jüdischen Kultur auf das Prag dieser Zeit: „The position of the Jews inside the cultured German stratum of Prague was strange enough in itself; but the concentration of Jews among the exponents of German culture was from any point of view striking.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die zweite Prägung ist das gleichzeitige Auftreten von so vielen Literaten von Weltrang in einem engen zeitlichen und räumlichen Abstand. Die „Prager deutsche Literatur“ ist in ihrer Konzentration nur verständlich, wenn man sich Prag wirklich als „literarische Insel“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;So Wagenbach, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;denkt – Prag zog die Literaten an, das Umfeld formte sie. „Das Phänomen der »Prager deutschen Literatur« oder besser gesagt der »Prager deutschsprachigen Literatur« fesselt die Aufmerksamkeit der Literaturforscher und der Leseröffentlichkeit bereits eine Reihe von Jahrzehnten. Diese Literatur repräsentiert nämlich den allerwichtigsten Komplex von Werken der Literatur, der je außerhalb der Grenzen des geschlossenen deutschen Sprachgebietes entstanden ist.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rybar, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die zweite Prägung ist das gleichzeitige Auftreten von so vielen Literaten von Weltrang in einem engen zeitlichen und räumlichen Abstand. Die „Prager deutsche Literatur“ ist in ihrer Konzentration nur verständlich, wenn man sich Prag wirklich als „literarische Insel“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;denkt – Prag zog die Literaten an, das Umfeld formte sie. „Das Phänomen der »Prager deutschen Literatur« oder besser gesagt der »Prager deutschsprachigen Literatur« fesselt die Aufmerksamkeit der Literaturforscher und der Leseröffentlichkeit bereits eine Reihe von Jahrzehnten. Diese Literatur repräsentiert nämlich den allerwichtigsten Komplex von Werken der Literatur, der je außerhalb der Grenzen des geschlossenen deutschen Sprachgebietes entstanden ist.“ &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die dritte Prägung ist der Einfluss der alten Kaiserstadt Prag selbst: „(...) der Aspekt Prags in der deutschsprachigen Literatur ist ausgesprochen phantasmagorisch; die Stadt ist eine Brutstätte nicht greifbarer Geheimnisse und bedrückender Mysterien, ein Vampir, der die deutsche Seele mit gorgonischem Grauen lockt wie einst Karthago die römischen Söldner; ... ein kompliziertes Gefühl, das die deutsche Terminologie Haßliebe nennt und das ein typisch erotisches Erlebnis ist: Prag selbst ist ein mit Haß geliebtes weibliches Wesen.“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;Pavel Eisner nach Rybar, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Wagenbach spricht von der „Prager Treibhausluft“, in der „Arbeiten von monströser Erotik und schwüler Sexualität“ entstanden.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wagenbach, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die dritte Prägung ist der Einfluss der alten Kaiserstadt Prag selbst: „(...) der Aspekt Prags in der deutschsprachigen Literatur ist ausgesprochen phantasmagorisch; die Stadt ist eine Brutstätte nicht greifbarer Geheimnisse und bedrückender Mysterien, ein Vampir, der die deutsche Seele mit gorgonischem Grauen lockt wie einst Karthago die römischen Söldner; ... ein kompliziertes Gefühl, das die deutsche Terminologie Haßliebe nennt und das ein typisch erotisches Erlebnis ist: Prag selbst ist ein mit Haß geliebtes weibliches Wesen.“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;Wagenbach spricht von der „Prager Treibhausluft“, in der „Arbeiten von monströser Erotik und schwüler Sexualität“ entstanden. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;a.) „Concordia“ und „Jung Prag“&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;a.) „Concordia“ und „Jung Prag“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis entstand aus den Reihen der „Concordia“ – einer Gruppe von Literaten, die sich in den 1880ern trafen. Zu ihr gehörten u.a. der Dichter Hugo Salus (geb. 1866) und Fritz Mauthner.&amp;#160; Aus diesem ersten Literatenzirkel entstand „Jung Prag“. Dieser Kreis existierte seit 1894, festgemacht am Erscheinen von Rilkes erstem Versband „Leben und Lieder“.&amp;#160; Diese Kreis scharte sich um Paul Leppin. Mitglieder waren u.a. Victor Hadwiger, Oskar Wiener, Richard Teschner, Karl Wilfert, Rainer Maria Rilke, Friedrich Adler, Hugo Salus, Emil Faktor, Heda Sauer und Hugo Steiner-Prag. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieser Kreis entstand aus den Reihen der „Concordia“ – einer Gruppe von Literaten, die sich in den 1880ern trafen. Zu ihr gehörten u.a. der Dichter Hugo Salus (geb. 1866) und Fritz Mauthner.&amp;#160; Aus diesem ersten Literatenzirkel entstand „Jung Prag“. Dieser Kreis existierte seit 1894, festgemacht am Erscheinen von Rilkes erstem Versband „Leben und Lieder“.&amp;#160; Diese Kreis scharte sich um Paul Leppin. Mitglieder waren u.a. Victor Hadwiger, Oskar Wiener, Richard Teschner, Karl Wilfert, Rainer Maria Rilke, Friedrich Adler, Hugo Salus, Emil Faktor, Heda Sauer und Hugo Steiner-Prag. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem Kreis tauchte auch zum erstenmal Gustav Meyrink auf. Über sein Auftauchen und den Kreis im allgemeinen schrieb Steiner-Prag: „Es waren merkwürdige Jahre, die wir damals erlebten, wir, ein kleiner Kreis engbefreundeter junger Schriftsteller und Künstler, in deren festgefügte Gemeinschaft Sie eines Tages unerwartet eintraten. Wir staunten Sie an, Sie, den viel älteren, der schon äußerlich so wenig zu unserem etwas formlosen und überschäumenden Bohemetum paßte, und wußten zunächsten noch nicht, was Sie (...) in unseren Kreis führte.“&amp;#160; Auch Marzin erwähnt, dass Meyrink an diesen Treffen teilgenommen hat&amp;#160; – neben Brod eine notwendige zweite Quelle. Im Zusammenhang mit der Kafka-Beschreibung stellt sich bei Brod eine Tendenz heraus, besonders Kafka zu überhöhen. Dies führt auch dazu, dass er „Randfiguren“ – so sieht er offensichtlich Meyrink – nur wenig behandelt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem Kreis tauchte auch zum erstenmal Gustav Meyrink auf. Über sein Auftauchen und den Kreis im allgemeinen schrieb Steiner-Prag: „Es waren merkwürdige Jahre, die wir damals erlebten, wir, ein kleiner Kreis engbefreundeter junger Schriftsteller und Künstler, in deren festgefügte Gemeinschaft Sie eines Tages unerwartet eintraten. Wir staunten Sie an, Sie, den viel älteren, der schon äußerlich so wenig zu unserem etwas formlosen und überschäumenden Bohemetum paßte, und wußten zunächsten noch nicht, was Sie (...) in unseren Kreis führte.“&amp;#160; Auch Marzin erwähnt, dass Meyrink an diesen Treffen teilgenommen hat&amp;#160; – neben Brod eine notwendige zweite Quelle. Im Zusammenhang mit der Kafka-Beschreibung stellt sich bei Brod eine Tendenz heraus, besonders Kafka zu überhöhen. Dies führt auch dazu, dass er „Randfiguren“ – so sieht er offensichtlich Meyrink – nur wenig behandelt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

	</feed>