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		<title>Inklings-Jahrbuch für Literatur und Ästhetik 30 - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in hermannritter.de</subtitle>
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		<id>https://www.hermannritter.de/index.php?title=Inklings-Jahrbuch_f%C3%BCr_Literatur_und_%C3%84sthetik_30&amp;diff=6230&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hermann Ritter: Die Seite wurde neu angelegt: „Dieter Petzold (Hrsg.)&lt;br&gt; INKLINGS – JAHRBUCH FÜR LITERATUR UND ÄSTHETIK 30&lt;br&gt; Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2013&lt;br&gt; Titelbi…“</title>
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				<updated>2024-01-08T13:37:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Dieter Petzold (Hrsg.)&amp;lt;br&amp;gt; INKLINGS – JAHRBUCH FÜR LITERATUR UND ÄSTHETIK 30&amp;lt;br&amp;gt; Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2013&amp;lt;br&amp;gt; Titelbi…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Dieter Petzold (Hrsg.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
INKLINGS – JAHRBUCH FÜR LITERATUR UND ÄSTHETIK 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2013&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Titelbild: »The Modern Guide to Dragon Slaying«, Grafik von Katherina Ryan und Maria Fleischhack&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
»Willkommen im 21. Jahrhundert!«, so möchte man den deutschen&lt;br /&gt;
Inklings fast nach dem aktuellen INKLINGS-JAHRBUCH für 2012 zurufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einiger Verspätung sind sie zwar angekommen, aber sie sind es.&lt;br /&gt;
Die Beiträge hauen zwar fast alle am Thema der Tagung »The Inheritance&lt;br /&gt;
of the Inklings« in Wetzlar vorbei, aber das ist ja egal, wenn&lt;br /&gt;
man trotzdem gut unterhalten wird. Eigentlich ist es frech, wenn man in einem Vorwort zu einem Sammelband über Fantasy 2012 noch&lt;br /&gt;
Folgendes schreiben kann: »Seit die Inklings-Mitglieder C. S. Lewis und&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien vor rund achtzig Jahren ihre fantastischen Garne zu&lt;br /&gt;
spinnen begannen und damit die moderne Fantasy-Literatur begründeten,&lt;br /&gt;
hat sich diese neue Gattung nicht nur als fester Bestandteil der&lt;br /&gt;
populären Literatur und Kultur unserer Zeit etabliert, sondern sich&lt;br /&gt;
auch in ungeahnter Weise ausgebreitet und diversifiziert.« (S. 9) So&lt;br /&gt;
was! Vor 80 Jahren (Kopfrechnen: 1932) schufen die beiden also die&lt;br /&gt;
Fantasy. Zwar schrieb Lewis erst ab 1949 an NARNIA, Tolkien veröffentlichte&lt;br /&gt;
den HOBBIT erst 1936, den HERR DER RINGE erst ab 1954, aber …&lt;br /&gt;
ob sie die Fantasy damit begründeten, mag auch dahingestellt bleiben,&lt;br /&gt;
aber immerhin ist die Fantasy heute »ausgebreitet und diversifiziert&lt;br /&gt;
«. Okay, seit vielleicht 20 Jahren ist das so. Ungefähr. Kopfrechnen,&lt;br /&gt;
wir erinnern uns. Aber immerhin: Die Inklings haben es jetzt gemerkt.&lt;br /&gt;
Gratulation!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Beitragsreigen eröffnen Josef Schreier und Gabriele Heintz mit&lt;br /&gt;
einem Beitrag namens »Ist die Wirklichkeit wirklich wirklich?«, einer&lt;br /&gt;
»phänomenologische[n] Annäherung« (so der Untertitel) an das Thema.&lt;br /&gt;
Lesbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stefanie Giebert schreibt über »Tolkien or (celtic) Twilight?« Immerhin&lt;br /&gt;
haben es hier die Rollenspiele in eine Fußnote geschafft und&lt;br /&gt;
die Autorin ist in ihrer Literaturliste in der Gegenwart angekommen.&lt;br /&gt;
Dazu noch ein gut lesbarer Artikel, Respekt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kati Voigt gehört mit »The inheritance of the Mabinogion« zu den&lt;br /&gt;
besten Schreibern im ganzen JAHRBUCH. Nach einer Einführung zum&lt;br /&gt;
MABINOGION werden über Tolkien und Konsorten die Wirkungen bis&lt;br /&gt;
in die Gegenwart untersucht. Okay, gelungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neil Gaiman hat sich Thomas Fornet-Ponse mit »Die Immanenz des&lt;br /&gt;
Transzendenten bei Neil Gaiman« angenommen. Der Titel täuscht ein&lt;br /&gt;
wenig: Dieser Artikel würde sich auch gut in einer neo-heidnischen&lt;br /&gt;
Zeitschrift machen, weil er auf die Veränderungen im Götterbild in&lt;br /&gt;
der Fantasy der Gegenwart eingeht. Großartige Lektüre, danke!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Franziska Burstyn beschäftigt sich in »Alice and Mowgli revisited&lt;br /&gt;
« mit Gaiman, kann aber gegen Fornet-Ponses großartigen Artikel&lt;br /&gt;
nicht ankommen. Aber: lesbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klaudia Seibel nimmt sich Jasper Fforde an und schreibt über »Literatecs,&lt;br /&gt;
Nursery Crimes and Dragonslayers«. Ein netter Artikel, der&lt;br /&gt;
leider ein wenig wie eine Sammelrezension wirkt. Guter Stil ist anders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieter Petzold hat sich Salman Rushdie und seinen Märchen in&lt;br /&gt;
»Fischzüge im Meer der Geschichte« angenommen. Herausgekommen&lt;br /&gt;
ist ein sehr schöner, gut zu lesender Artikel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich darf auch George R. R. Martin nicht fehlen. Wir erinnern&lt;br /&gt;
uns an meine eingangs aufgestellte These: Die INKLINGS sind eigenartigerweise&lt;br /&gt;
nach 29 Jahrbüchern im 30. endlich im Hier und Jetzt. Und&lt;br /&gt;
jede »Spiegel«-Bestsellerliste verrät einem dann, dass man über Martin&lt;br /&gt;
schreiben muss. So tut es Ricarda Schultchen in »A Game of Thrones,&lt;br /&gt;
indeed«. Laut der Literaturliste hat sie von Martin immerhin A GAME&lt;br /&gt;
OF THRONES gelesen, also den ersten Band der Serie. Sonst steht nichts&lt;br /&gt;
auf ihrer Leseliste vom »Meister« selbst, aber das ist kein Wunder. Von&lt;br /&gt;
den 11 Titeln unter »Works Cited« sind sieben leicht zu ergoogelnde&lt;br /&gt;
Artikel (samt Netzadresse), eines ist genannter Martin selbst – bleiben&lt;br /&gt;
drei zitierte Titel. Das sind dann THE ENCYCLOPEDIA OF FANTASY, EMPIRES&lt;br /&gt;
OF THE IMAGINATION: A CRITICAL SURVEY OF FANTASY CINEMA&lt;br /&gt;
FROM GEORGE MELIÉS TO THE LORD OF THE RINGS und ein Artikel aus&lt;br /&gt;
einem Buch über die Serie. Früher hätte mir mein Professor so etwas&lt;br /&gt;
um die Ohren gehauen, heute kommt man damit in ein Jahrbuch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heidi Weig ist beim Steampunk angekommen. Ihr »Rebuildung&lt;br /&gt;
Yesterday to ensure our tomorrow« gibt einen netten Überblick, ignoriert&lt;br /&gt;
aber gängige, aktuelle Literatur (z. B. STEAMPUNK von Alex&lt;br /&gt;
Jahnke und Marcus Rauchfuß).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Artikel zu Filmen reizen mich nicht so, also überspringe ich Matthias&lt;br /&gt;
Hurst und seinen Beitrag zu »Pans Labyrinth« und Laura Muth&lt;br /&gt;
und Pascal Klenke mit ihrem Beitrag über (so der Untertitel) »Darstellungen&lt;br /&gt;
der griechischen Götterwelt im zeitgenössischen Film«. Nebenbei:&lt;br /&gt;
Ich verstehe unter »Die Beiträger« am Ende des Buches die alphabetische&lt;br /&gt;
Logik hinter Kegler – Klenke – Kern nicht. Daher steht wahrscheinlich&lt;br /&gt;
auch Muth vor Klenke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich schätze ich Johannes Rüster. Aber sein Beitrag »Sie sind&lt;br /&gt;
unter uns« über »Augmented Reality als missing link zwischen Phantasie&lt;br /&gt;
und Realität« lässt sowohl den Rüsterschen Humor vermissen, als&lt;br /&gt;
auch seine Fähigkeit, sich tief in Probleme einzudenken. Hier präsentiert&lt;br /&gt;
er nur allzu Bekanntes in langweiliger Diktion. Schade.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Axel Koehler versöhnt einem wieder mit dem JAHRBUCH, wenn er&lt;br /&gt;
über »Seamas Ban MacMhuirich – James MacPherson« als »Gäle und&lt;br /&gt;
Urvater der heroischen und der unheimlichen Fantasy« schreibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anna Wille beschäftigt sich mit »Gender and male domesticity in&lt;br /&gt;
G. K. Chesterton’s The Club of Queer Trade«, ohne mich als Leser zu begeistern; der Eintrag unter »Die Beiträger« informiert einen darüber,&lt;br /&gt;
dass sie über Chesterton gerade promoviert. Also ist das hier wohl ein&lt;br /&gt;
herausgeschnittenes Kapitel – und so liest es sich auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd Strohmeier streut mit seinen Äußerungen (mehr ist es nicht)&lt;br /&gt;
unter »Ein Ring … Gewaltenteilung zu unterbinden« politologische&lt;br /&gt;
Allgemeinplätze als Streusel über jenen Kuchen, der Tolkien heißt.&lt;br /&gt;
Gähn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Schule habe ich Gedichtinterpretationen immer gehasst, so&lt;br /&gt;
auch hier – daher übersprang ich Ingmarie Flimms »But Cruel is she!«&lt;br /&gt;
über »The Forsaken Merman« von Matthew Arnolds.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und ob ich etwas wissen will über »Rumänische Phantastik, oder&lt;br /&gt;
wie ich Mircea Eliade wieder entdeckte« von Elmar Schenkel, naja, ich&lt;br /&gt;
habe es nach der Hälfte übersprungen, weil es ihm nicht gelang, mich&lt;br /&gt;
zu fesseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber eine andere Bürde werden die deutschen Inklings nicht los: Den&lt;br /&gt;
Mut zum Oberseminar, die nervige Angewohnheit, gerne Artikel von&lt;br /&gt;
»netten Mitarbeitern« auf Englisch zu veröffentlichen. Deutsche, die&lt;br /&gt;
auf Deutsch hier veröffentlichen dürfen, sind nur Flimm, Fornet-Ponse,&lt;br /&gt;
Hurst, Klenke/Muth, Koehler, Petzold, Rüster, Schenkel, Schreier/-&lt;br /&gt;
Heintz und Strohmeier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Muttersprache verleugnen Burstyn, Giebert, Schultchen, Seibel,&lt;br /&gt;
Voigt, Weig und Wille. Das macht Sinn, denn hier ist die wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Karriere noch nicht weit genug fortgeschritten, um zur&lt;br /&gt;
Muttersprache vorstoßen zu dürfen – wer würde Böses denken, wenn&lt;br /&gt;
man in den Lebensläufen der Englisch-Schreiber FH-Mitarbeiter (Giebert),&lt;br /&gt;
Promovierende (Schultchen), wissenschaftliche Hilfskräfte&lt;br /&gt;
(Burstyn, Weig) und wissenschaftliche Mitarbeiter (Voigt) findet, sowie&lt;br /&gt;
zwei Mal die Kombination wissenschaftlicher Mitarbeiter/Promotion&lt;br /&gt;
(Seibel, Wille). Hier sind die Abhängigkeiten klar, und da muss&lt;br /&gt;
man dem zuständigen Professor noch beweisen, dass man Fremdsprachen&lt;br /&gt;
kann. Schade.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie heißt es im Vorwort: »Der freizügige Umgang mit Prätexten&lt;br /&gt;
und das Spiel mit Realitätsebenen sind Kennzeichen der literarischen&lt;br /&gt;
Postmoderne.« (S. 10) Dem ist nichts hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fantasy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hermann Ritter</name></author>	</entry>

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